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24. 04. 2012 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Kunming: Tierfreunde retten 480 eingepferchte Hunde vor Kochtopf

Schlagwörter: Hunde, Schlachthof , Notunterkunft , Freiwillige , Tierheim

Mehr als 20 Hunde starben an Wasser- und Nahrungsmangel oder Krankheiten während der langen Fahrt. Am Freitag brachte man die restlichen Tiere in eine Notunterkunft, die sich in einem Vorort von Kunming, 15 km von der Innenstadt entfernt, befindet, um sie zu untersuchen und zu behandeln und die Bewohner vor Krankheiten zu schützen, die die Hunde übertragen können.

"Viele von ihnen leiden an Austrocknung, Mangelernährung oder Infektionskrankheiten, und sie sind sehr schwach", sagte Zhao Yue, ein Veterinär im Tierheim und außerordentlicher Professor der Berufs- und technischen Hochschule für Landwirtschaft von Yunnan. Einige der schwer erkrankten Hunde seien am Sonntagnachmittag für die weitere Behandlung zu der Hochschule gebracht worden, sagte er.

Einige Anwohner kamen bereits ins Tierheim, um einen Hund zu adoptieren. "Nachdem alle Untersuchungen abgeschlossen sind, werden gesunde Tiere zu neuen Familien gebracht, und wir werden das beobachten, um sicherzustellen, dass sie gut behandelt werden", sagte Yao, der Organisator der Notunterkunft.

"Diese Hunde haben Glück, dass sie vor der Schlachtung gerettet wurden, aber so viele sind bereits getötet und gegessen worden", sagte Song Jinzhang von der China Small Animal Protection Association. "Wir hoffen, dass die Regierung endlich die Gesetze zum Schutz von Kleintieren verabschiedet", sagte er und fügte hinzu, dass das weltweit erste Tierschutzgesetz in England mehr als 100 Jahren verabschiedet wurde.

Song sagte auch, dass einige Tierschutz-Organisationen in China vor schwerwiegenden, finanziellen Engpässen stehen, nachdem sie einer großen Zahl von Hunden Zuflucht gewährt hatten, die vor dem Kochtopf gerettet wurden. "Die Regierung sollte eine gewisse finanzielle Unterstützung gewähren, um solche Organisationen zu unterstützen", findet Song.

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Quelle: Xinhua

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