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| 17. 03. 2010 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Die junge Pandabärin Mei Lan, die in den USA geboren war, hat sich bereits einigermaßen an das Leben in ihrer Heimat Chengdu gewöhnt und versteht inzwischen auch die Anweisungen der Wächter problemlos.
Mei Lan beachtete das Gedränge der Journalisten am Montagmorgen kaum und kaut bloß auf ihrem Lieblingssnack in einem Bambuswald in der Chengdu Forschungsstation für Riesenpandazucht in der Hauptstadt der Provinz Sichuan herum.

Der Riesenpanda Mei Lan isst Bambus in der Pandazuchtstation in Chengdu, der Hauptstadt der südwestchinesischen Provinz Sichuan, am 15. März 2010.
Es war das erste Treffen des dreijährigen Pandas mit der Öffentlichkeit, seit er am 5. Februar aus den Vereinigten Staaten eingetroffen war. "Das ehemals schaue Pandajunge hat sich an sein neues zu Hause in Chengdu angepasst", erklärte der Leiter der Station Zhang Zhihe. Mei Lan beendete am 11. März die einmonatige Quarantäne und wurde in ihr neues zu Hause in der 2. Unterkunft der Zuchtstation gebracht. Der 15-stündige Flug aus den USA und die Änderung der Ernährung sorgten dafür, dass Mei Lan zunächst unruhig war. "Sie rannte herum, kletterte auf die Geländer und atmete schnell. Sie wollte nicht essen und nahm vier Kilogramm ab, sodass sie nur noch 84 Kilogramm wog", erklärte Huang Xiangming, Chef der Tierverwaltungsabteilung der Station in Chengdu. Um sie bei der Eingewöhnung zu unterstützen, erlaubte die Basis nebst den Wärtern aus dem Zoo von Atlanta in den USA nur einem chinesischen Tierarzt und einigen Wärtern, sich ihr zu nähern. Zunächst verstand Mei Lan den Sichuan Dialekt nicht und folgte nur den Anweisungen der amerikanischen Wärter. Zhang Lilan, der chinesische Wärter, musste zunächst englisch Sprechen und dann dieselbe Anweisung auf Chinesisch wiederholen, um Mei Lan die Sprache zu lehren. "Wenn ich wollte, dass sie einen Apfel isst, sagte ich zuerst "come here" auf Englisch und dann "guo lai" im Sichuan Dialekt. Ein paar Tage später konnte Mei Lan dann einfache Worte des lokalen Dialekts verstehen", erklärte er. Nachdem ihr chinesischer Wärter letzte Woche Chengdu verlassen hatte, beginnt Mei Lan, die jetzt auch chinesisch Versteht, sich mit ihrem chinesischen Wärter anzufreunden.
Quelle: Xinhua
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