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17. 03. 2010 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

In Amerika geborener Panda versteht Sichuan Dialekt

Veränderung Anstrengend. Zunächst war Mei Lan empfindlich für das Geräusch, wenn Zhang den Bambus bewegte. Um ein ruhiges Umfeld zu schaffen, konnte Zhang nur einen oder zwei Bambusstangen aufs Mal bewegen und die Basis schloss ihre Tore für Journalisten. Als Mei Lan sich gerade an ihr neues Umfeld zu gewöhnen begann, wurde sie von dem Ohrenbetäubenden Lärm der Feuerwerkskörper während des Frühlingsfestes am 13. Februar erschreckt. Die Zuchtstation befindet sich nämlich in den Vorstädten von Chengdu, wo die Leute Feuerwerkskörper zünden dürfen. "Manchmal schrie sie sogar. Wir mussten alle Türen und Fenster in ihrer Unterkunft schließen", erklärte Zhang. Die Zuchtstation gibt allen Pandas, die älter als zwei Jahre sind, gedämpfte Brötchen aus diversen Arten von Weizen. Die schmackhaften Brötchen werden von den meisten Pandajungen geliebt, doch Mei Lan, die sich eine Art Keks mit fielen Fasern in den USA gewöhnt war, mochte sie nicht. "Wir mussten die Brötchen mit Honig durchtränken, damit sich Mei Lan für sie interessierte. Jetzt mag sie sie aber so sehr, dass sie die Brötchen auch ohne Honig nimmt", erzählte Zhang.

Der Riesenpanda Mei Lan isst Bambus in der Pandazuchtstation in Chengdu, der Hauptstadt der südwestchinesischen Provinz Sichuan, am 15. März 2010.

Da selbst der Bambus, den sie im Zoo von Atlanta gegessen hatte, anders als der in Chengdu war, konnte sich die Bärin zunächst auch nicht an den in der Zuchtstation gewöhnen. Doch später begann sie die neuen Arten auch zu mögen. Doch diese Art Bambus, die nicht eine wichtige Nahrungsquelle für Pandas ist, ist selten, daher mussten ihr die Wärter auch andere gewöhnlichere Bambusarten geben. "Sie hat sich jetzt an den Bambus in Chengdu gewöhnt und ihr Appetit ist wieder so gut wie als sie in den USA war", erklärte Li Mingxi, Chefwärter der Tierverwaltungsabteilung. "Mei Lan isst zwischen zehn und zwölf Kilogramm Bambus und drei Äpfel pro Tag. Sie konnte das Gewicht, das sie verloren hatte, wieder zu nehmen", sagte Huang. Letzte Woche schien in Chengdu während mehrere aufeinanderfolgender Tage die Sonne. Wächter Zhang duschte daher Mei Lan das erste Mal seit sie nach China kam. "Sie hatte keine Angst vor dem Wasser und genoss es. Sie war nach dem Waschen gleich viel Weißer und ging auf den Spielplatz, wo sie einen Mittagsschlaf auf dem Rasen machte. Da schaute sie für mich wie eine typische Chengdu Einwohnerin aus, da die Stadt für ihre Entspanntheit bekannt ist", lachte Zhang.

Am Dienstagmittag soll Xing Bang, der männliche Panda, der im August 2005 in Japan geboren war, in Chengdu ankommen. Am Montagabend kam das Tier am Capital International Airport in Beijing aus Tokio an. Er wird der fünfte Auslandpanda sein, der in seine Heimatbasis in Chengdu zurückkehrt, nachdem diese 1994 ihr internationales Zuchtprogramm mit den USA und Japan gestartet hatte, erklärte Zhang. Xing Bang müsse zu erst für einen Monat in die Quarantäne, bevor er ins öffentliche Gehege darf.

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Quelle: Xinhua

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