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| 26. 09. 2010 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Yan Zhengwei, ein Therapeut bei der Wales Psychological Clinic in Shanghai, hat in den letzten Jahren mehr und mehr erschöpft Profis zu ihm kommen sehen. Sie gehören meist zur Bildungselite der Gesellschaft und sie wissen es. Während sie das Interesse an ihrer Arbeit verlieren, stehen sie auch vor dem Dilemma, nicht zu wissen, was sie sonst interessieren könnte, so Yan. Er glaubt, die Wurzel des Problems sei der übermäßige Druck.
Mitarbeiterberatung

Li Xu, ärztlicher Direktor der Beijing Psychen-Chestnut Global Partners Inc, glaubt, dass der harte Wettbewerb der heutigen Geschäftswelt die Schraube auf der mittleren Ebene der Mitarbeiter immer fester dreht. Lis Unternehmen bietet das sogenannte Employee Assistance Programme (EAP) zur Unterstützung von Mitarbeitern. Dabei befassen sie sich mit persönlichen Problemen, die sich auf ihre Arbeitsleistung, Gesundheit und das Wohlbefinden auswirken können. Die Berater geben Gruppenvorträge und führen auch Einzeltherapiesitzungen durch.
Li sagt, der Druck bei der Arbeit ist parallel mit der sogenannten Wettbewerbsfähigkeit auf dem Markt gewachsen. Mehr Arbeitgeber als bisher sind sich nun den Problemen und ihren Folgeschäden bewusst, und investieren in EAP-Dienstleistungen.
Es ist offensichtlich, dass das Problem ernsthaft genug für die Arbeitgeber geworden ist, sodass sie aktive Schritte unternehmen. Aber das war nicht immer so. "In den 1990er Jahren, war es ein australisches Unternehmen in China, das als erstes solche Dienstleistungen anbot, aber bald musste die Firma schließen, weil es eine mangelnde Nachfrage in China gab", sagt Li..
Vor zehn Jahren waren viele Unternehmen immer noch in einem Stadium des Flüggewerdens und die Mitarbeiter genossen sowohl bessere Wohlfahrtsleistungen und deutlich markierte Karrierewege. Aber als die Unternehmen reifer wurden und die Marktkräfte zu arbeiten begannen, sorgten Fusionen und Übernahmen für unsichere Beschäftigungsverhältnisse.
Die Zeiten der sprichwörtlichen "eisernen Reisschüssel" in China sind für viele seit langem vorbei.
Quelle: China Daily
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