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| 26. 12. 2010 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Die höchsten chinesischen Gesundheitsbeamten wurden am Freitag kritisiert, weil es der gegenwärtigen Gesundheitsreform noch immer nicht gelungen ist, den Menschen den Zugang zu einer bezahlbaren medizinischen Behandlung zu erleichtern.
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Zahlreiche Patienten warteten um 6 Uhr morgenfrüh auf einen Termin im Saal des Krankenhauses Tongren in Beijing (Foto von CCTV) |
Cheng Jinpei, ein Mitglied des Ständigen Ausschusses des Nationalen Volkskongresses, fragte in diesem Rahmen nach, wieso beispielsweise ein Termin bei einem renommierten Kinderarzt in einem besseren öffentlichen Krankenhaus in Beijing 1.200 Yuan ($ 180) kostet und wieso sich die Rechnung zusammen mit den Ausgaben für die Medikamente an einem einzigen Tag auf bis zu 10.000 Yuan belaufen kann.
Der Vize-Gesundheitsminister Zhang Mao sagte dazu: "Probleme mit dem Zugang zu einer bezahlbaren medizinischen Versorgung bestehen schon länger und betreffen insbesondere die öffentlichen Krankenhäuser mit einer höheren Qualität. Das habe ich auch schon persönlich erleben müssen." Schuld daran seien eine unausgeglichene Verteilung der hochwertigen medizinischen Ressourcen und die gegenwärtigen Betriebsmechanismen.
Derzeit haben 42 Prozent der Ärzte in China mindestens einen Bachelor-Grad. Doch 80 Prozent von ihnen arbeiten in den großen öffentlichen Krankenhäusern in den Städten, wie die amtliche Statistik zeigt. Deswegen strömen die Patienten – auch wenn sie keine besonders schwerwiegenden Beschwerden haben – in die besseren Krankenhäuser und bringen diese häufig an den Rand ihrer Kapazitäten. Jedes Jahr reisen im Schnitt rund 70 Millionen Patienten aus allen Teilen des Landes in die großen Krankenhäuser in Beijing, da sie nur wenig Vertrauen in die Klinken in ihrer eigenen Region haben.
Quelle: China Daily
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