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| 26. 12. 2010 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Um dem Problem entgegenzuwirken hat die Zentralregierung im vergangenen Jahr einen 850 Milliarden Yuan teuren Drei-Jahres-Plan bekannt geben, zu dem auch eine Reform der öffentlichen Krankenhäuser gehört. So soll im Land wieder eine allgemein erschwingliche medizinische Versorgung gewährleistet werden. "Es sieht so aus, als sei China dazu entschlossen, den Reichtum, den das Land hauptsächlich in den vergangenen drei Jahrzehnten angehäuft hat, für eine allen zugängliche medizinischen Grundversorgung zu verwenden", sagte Liu Guo'en, ein Experte für Gesundheitspolitik in Beijing.
Zhang sagte, dass die Reform auf einer Versuchsbasis bereits in 47 vom Ministerium ausgewählten Städten umgesetzt wird. Dort wird die Struktur der Spitäler optimiert, die Qualität der Ärzte in kleinen Kliniken auf dem Land verbessert. Zudem hat die Zentralregierung im vergangenen Jahr 20 Milliarden Yuan für den Bau von 5700 Krankenhäusern auf dem Land zur Verfügung gestellt. Bis im Mai dieses Jahres waren dank eines Hilfsprogrammes, das von den größeren öffentlichen Spitälern angeboten wurde, bereits 980.000 Ärzte für solche Krankenhäuser ausgebildet worden.
Gesundheitsminister Chen Zhu räumte am Freitag ein, dass die Reform der öffentlichen Krankenhäuser der schwierigste Teil der gesamten Reform sei. "Sie kann nicht über Nacht umgesetzt werden", sagte er. Grundprobleme wie die weithin kritisierte Praxis, dass die öffentlichen Krankenhäuser vom Verkauf von Medikamenten abhängen und dass es keine nachhaltigen Finanzierungsmechanismen gibt, seien schwer zu beheben, da mit einer Lösung die Interessen zahlreicher Beteiligten beschnitten würden, so Chen. Doch er versprach, dass die öffentlichen Krankenhäuser wieder dem Wohle der Öffentlichkeit dienen sollten.
Vor 1985 waren die öffentlichen Krankenhäuser auf dem Festland vollständig von der Regierung finanziert. Doch im Rahmen der Reform-und Öffnungspolitik ging die staatliche Unterstützung stark zurück. Dadurch mussten sich die Spitäler stärker am Markt orientieren und den größten Teil des Geldes, den es für den Betrieb braucht, selbst verdienen. Experten sagen, dass dadurch zwar die Effizienz des medizinischen Sektors verbessert wurde, gleichzeitig seien aber auch die Kosten für medizinische Versorgung gestiegen. "Die gegenwärtigen Reformen zielen darauf ab, die Ethik des medizinischen Personals zu verbessern und es ihnen zu erleichtern, auf ehrliche Weise ihr Geld zu verdienen", sagte Zhang.
Quelle: China Daily
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