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| 22. 03. 2011 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Er habe eine Vorlesung des Webseitenbetreibers gehört, in der man ihm sagte, dass er 600 Yuan (64 Euro) erhalte, wenn er zehn Karten an einen Unterhändler verkaufe. Er verdiene noch mehr Geld, wenn sein Unterhändler weitere Mitglieder werbe.
"In der Vorlesung, die von rund 300 Mitgliedern besucht wurde, sagte uns ein ‚erfahrenes’ Mitglied, dass er in zwei Monaten nur durch Werbung für die Karte Hunderttausende von Yuan verdient habe.
"Ich dachte, es sei unmöglich, eine so große Summe in so kurzer Zeit zu verdienen und erkannte, dass es eine illegale Sache war. Ich hörte damit auf", sagte er. Er habe die Karten noch immer und bei der Sache einen Verlust von 7.600 Yuan (816 Euro) erlitten.
Wu Xuefei vom E-Business Forschungszentrum sagte, Multi-Level-Marketing sei illegal. Sie führte dessen weitverbreitete Attraktivität auf das Internet zurück. In der Regel erforderten Online-Schneeballsysteme eine Mitgliedschaft an einer Webseite, doch diese Seiten seien oft Fälschungen, sagte sie.
Die virtuelle Welt ermögliche es illegalen Marketingaktivitäten, sich leicht zu anderen Standorten, auch ins Ausland, zu verbreiten. Dies erschwere es industriellen und gewerblichen Aufsichtsbehörden, sie zu verfolgen und ihre Aktivitäten zu stoppen, sagte sie.
Wu schlug vor, die Öffentlichkeit über die Gefahren des Onlinegeschäfts und die Unterschiede zwischen legitimen kommerziellen Interessen und betrügerischen aufzuklären.
Die Öffentlichkeit solle auch geschult werden, wie sie den Verlockungen der illegalen Onlineaktivitäten und Schneeballsysteme und den Gefahren, die sie bergen, widerstehen könne, sagte sie.
Quelle: China Daily
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