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| 19. 11. 2009 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
von Wang Yan
Aufständische der Taliban haben im Vorfeld der Antrittsfeierlichkeiten für Präsident Hamid Karzai, die für Donnerstag geplant sind, erneut eine Reihe von Angriffen auf militärische und zivile Ziele in Afghanistan gestartet.
Karzai soll am 19. November unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen seinen Eid als Präsident des posttalibanen Afghanistans leisten. Der Tag ist in der Hauptstadt zu einem öffentlichen Feiertag erklärt worden, um so "bedauerliche Zwischenfälle" zu vermeiden.
Am Montag haben drei von militanten Taliban abgefeuerte Raketen einen belebten Markt in der Provinz Kapisa getroffen. Diese liegt rund 80 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Kabul. Dabei kamen zehn Afghanen ums Leben und 29 weitere erlitten Verletzungen, wie eine Pressemitteilung des Innenministeriums am Dienstag bekannt gab. Ein französischer Militärberater, der beim Angriff zufällig zugegen war, sagte das Ziel des Angriffes ein Treffen gewesen sei, das zwischen Brig. Gen. Marcel Druart und Stammesführern stattfand. Sie haben über eine größere Offensive der französischen Kräfte im Tagab-Tal gesprochen, mittels welcher sie die Sicherheitslage stabilisieren wollten.
In einem weiteren Zwischenfall in der Nacht auf Montag haben militante Taliban zwei Raketen auf den militärischen Teil des internationalen Flughafens von Kabul abgefeuert. Dabei habe es keine Verletzten gegeben, sagte Mohammad Hasif Jabarkhil, der Polizeikommandant des Flughafens. Auch die Raketenangriffe vom Sonntag, bei denen die militanten Taliban in das Innere des Flughafen zielten, haben keine Todesopfer gefordert.
Beim letzten größeren Angriff in Kabul, hat am Freitag ein Selbstmordattentäter einen Militärkonvoi in der Nähe einer US-Militärbasis in den östlichen Vororten von Kabul in die Luft gesprengt. Dabei starben mindestens drei ausländische Soldaten und drei afghanische Zivilisten, wie der zuständige Polizeichef von Kabul, Syed Ghafar Syedzada, mitteilte. Nach dem Anschlag übernahm Zabihullah Mujahid, ein Sprecher der Taliban, die Verantwortung für die Anschläge und warnte vor weiteren.
Quelle: Xinhua
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