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26. 01. 2011 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Chinas Tarnkappenflugzeug J-20 ist eine Eigenentwicklung

Schlagwörter: J-20 ,Tarnkappenflugzeug, China, USA, F-117 ,Kosovo-Krieg

Die Entwicklung des amerikanischen F-117 Nighthawks begann noch in den 1970er-Jahren. 1983 war der erste Tarnkappen-Jet der Welt schließlich einsatzbereit. Im März 1999 während eines Luftbombardements im Kosovo-Krieg gelang es der serbischen Armee, einen Nighthawk mit einer Antiflugzeugrakete abzuschießen. Teile des abgeschossenen Flugzeugs, darunter der linke Flügel mit den Insignien der US-Luftwaffe, die Fallschirmkappe, der Schleudersitz, der Helm des Piloten und ein Funkgerät sind im Flugzeugmuseum in Belgrad ausgestellt.

"Ich weiß nicht, was mit dem Rest des Flugzeuges geschehen ist", sagte Zoran Milicevic, stellvertretender Direktor des Museums, laut AP. "Eine Reihe von Delegationen hat uns in der Vergangenheit besucht. Darunter waren auch Chinesen, Russen und Amerikaner. Aber keiner hat ein Interesse daran gezeigt, einen Teil des Jets mitzunehmen."

Wang Yanan, Chefredakteur eines Flugzeugmagazins, sagte zur Global Times, dass der F-117 kaum zur Entwicklung des J-20 hätte inspirieren können, da die beiden Flugzeuge gänzlich unterschiedliche Funktionen hätten. Es bringe nichts, sich veraltete Techniken anzusehen, wenn man technologisch mithalten will. "Obwohl der F-117 auch als Tarnkappenjet bezeichnet wird, gibt es doch gravierende Unterschiede", sagt Wang. Da der F-117 relativ langsam und kaum wendig sei, werde er hauptsächlich als Bomber eingesetzt. Der J-20 hingegen hat eine gute Luftschlagkraft und fliegt sehr schnell", sagte Wang zum Vorwurf, dass China die Technologien gestohlen habe. Bei neuen Technologien können die USA höchstens einen Referenzpunkt bieten, da sie keine Details über ihre Kenntnisse weitergeben. Dies lässt anderen Ländern nur die Möglichkeit, eigene Waffensysteme zu entwickeln oder sie zu kaufen.

Die USA haben in den vergangenen Jahren ihre Offensive gegen das erweitert, was sie "chinesische Technologiespionage" nennen. Das FBI hat die Zahl seiner Agenten, die eine angebliche chinesische Spionage abwehren sollen, von 150 im Jahre 2001 auf über 350 im Jahre 2007 aufgestockt, wie die USA Today berichtete. In einem anderen Fall wurde Noshir Gowadia, ein in Indien geborener Ingenieur, der bei der Konstruktion des Bombers B-2 mitgewirkt hat, vorgeworfen, dass er China geholfen habe, eine Rakete zu entwickeln, die für das Radar unsichtbar ist. Er steht heute vor Gericht.

Li Daguang, ein Militäranalyst aus Beijing, sagte zur Global Times, dass solche Vorwürfe bodenlos seien. Sie zeugen vom Neid und der Angst vor den technischen Fortschritten in China. "China hat nicht nur die Freiheit, eigene Hightech-Waffen zu entwickeln, sondern China hat auch die Fähigkeit, dies selbständig zu tun."

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Quelle: Global Times

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