| Chinas Umweltausgaben in den vergangenen fünf Jahren auf 580 Milliarden Yuan |
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Aus dem chinesischen Staatshaushalt sind in den vergangenen fünf Jahren insgesamt 580 Milliarden Yuan für den Umweltschutz ausgegeben worden. Dies wurde auf der 11. nordostasiatischen Konferenz zu Kooperation im Umweltschutz in Bo’ao in der südchinesischen Inselprovinz Hainan mitgeteilt. Weiter hieß es, eine nachhaltige Entwicklung gehöre zu den grundlegenden Strategien der chinesischen Regierung. So seien in den vergangenen Jahren in China nicht nur eine Reihe großer Projekte im Umweltbereich durchgeführt, sondern auch aktive Umweltschutzmaßnahmen bei der Veränderung des Energieverbrauchs, der Erschließung Westchinas und beim Bau des Drei-Schluchten-Staudammes ergriffen worden. Auf der Konferenz wurde weiter mitgeteilt, daß die staatlichen Ausgaben für den Umweltschutz in den nächsten Jahren weiter erhöht werden sollen. Geplant seien vor allem Maßnahmen zur landesweiten Senkung der Schadstoffemissionen und zur Sanierung von Gebieten mit besonders starker Umweltverschmutzung, um den Trend einer weiteren Umweltverschlechterung einzudämmen. Zudem ist der Entwurf einer Verordnung zur Aufforstung von wenig ergiebigen Landwirtschaftsflächen auf einer Sitzung des Staatsrats unter Vorsitz von Ministerpräsident Zhu Rongji geprüft und prinzipiell angenommen worden. Nach einiger Änderungen wird der Entwurf veröffentlicht werden und in Kraft treten. Damit ist die Aufforstung von wenig ergiebigen Landwirtschaftflächen in China erstmals gesetzlich geregelt. Die Umwandlung vom wenig ergiebigen Landwirtschaftflächen in Forstland ist ein Schwerpunktprojekt Chinas beim ökologischen Aufbau. Seit 1999 wurden mehr als 5,7 Millionen Hektar Landwirtschaftsflächen angeforstet worden. Das Projekt wird sich vor allem bei der Verbesserung der ökologischen Umwelt und der Produktionsweise positiv auswirken. Zudem trägt das Projekt zur beschleunigten Bekämpfung der Armut, zur Optimierung der Wirtschaftsstruktur sowie zur Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung in den armen ländlichen Gebieten bei. |


