Sanktionsresolution des Weltsicherheitsrats gegen den Iran

Der Weltsicherheitsrat hat am Samstag einstimmig eine Sanktionsresolution gegen den Iran angenommen.

In der Resolution wird der Iran aufgefordert, sofort alle Aktivitäten, die mit Urananreicherung und Schwerwasserreaktor zu tun haben, einzustellen. Alle Länder sollten Im- und Export sowie Transfer der Materien, Technologien und Anlagen, die dem iranischen Nuklear- oder Raketenprogramm dienen könnten, einstellen. Zudem solle das Vermögen einer Reihe von Unternehmen und Einzelpersonen, die zum iranischen Atom- oder Raketenprogramm Bezug haben, eingefroren werden.

Das iranische Außenministerium hat in einer Erklärung die UN-Sanktionsresolution als illegal bezeichnet und erklärt, der Iran werde seine Atomaktivitäten zur friedlichen Nutzung weiterführen. Der iranische Chefunterhändler über die Atomfrage, Ali Larijani, erklärte, als Antwort auf die UN-Sanktionsresolution werde sein Land vom Sonntag an 3000 Zentrifugen auf der Urananreicherungsbasis Natanz installieren.

Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Liu Jianchao, erklärte am Sonntag, China hoffe, dass die UN-Resolution durchgeführt werden könne. Aber durch Sanktionen könne diese Frage nicht von Grund auf gelöst werden. Die betreffenden Seiten sollten durch politische und diplomatische Bemühungen sowie durch Verhandlungen die iranische Nuklear-Frage friedlich lösen.

Der Generaldirektor der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) Mohamed El Baradei sagte, seine Organisation werde die Resolution des Weltsicherheitsrats durchführen. Aber um die Frage von Grund auf zu lösen, brauche man Verhandlungen und gegenseitiges Verständnis.

(CRI, 25. Dezember 2006)