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| 28. 11. 2008 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Kein Putsch. Im September war schon einmal der Ausnahmezustand in Bangkok verhängt worden, als PAD-Anhänger den Regierungssitz besetzt hatten. Polizei und Armee weigerten sich aber, die Demonstranten festzunehmen oder zu vertreiben. Das Militär scheint sich auch diesmal nicht auf die Seite der Regierung stellen zu wollen. Laut Informationen von China Radio International hatte das thailändische Militär am gleichen Tag von der Regierung gefordert, das Parlament aufzulösen und neue Parlamentswahlen durchzuführen. Darüber hinaus sollten alle Proteste der Oppositionspartei, der Volksallianz für Demokratie (PAD), eingestellt werden. Gleichzeitig betonte der thailändische Generalkommandant Anupong Paochinda jedoch, das Militär werde keinen Putsch organisieren.
Von der Besetzung der Flughäfen in Bangkok sind auch tausende deutsche Urlauber betroffen. So strich Air Berlin geplante Flüge ab Düsseldorf und München mit insgesamt mehr als 500 Passagieren. Die Deutsche Lufthansa sagte einen Hin- und Rückflug mit rund 600 Fluggästen ab. Die Reiseveranstalter TUI, Meier's Weltreisen und Dertour strichen alle Reisen bis zum 1. Dezember nach oder über Bangkok. Die Neue Zürcher Zeitung spricht von rund 120 betroffenen Schweizern.
Chinesen betroffen. Auch Flüge von und nach China sind betroffen. So saßen gestern mindestens 400 Touristen aus Shanghai fest. Trotz Berichten über Explosionen während der Stürmung des Flughafens Suvarnabhumi Dienstagnacht soll keiner der Shanghaier Touristen verletzt worden sein, so die Shanghaier Touristik-Kommission gestern. "Wir berechnen weiterhin die Zahl der Touristen aus Shanghai", so Yang Jing, ein Kommissionsmitglied. "Wir haben Reiseagenturen dazu aufgerufen, Unterkünfte für die Touristen zu arrangieren und ihre Sicherheit zu gewährleisten, bis sie nach Shanghai zurückkommen." Die Kommission warnte Individual-Reisende vor Reisen nach Thailand, solange bis die Ordnung wiederhergestellt sei, und rief Reiseagenturen dazu auf, Reisen in das südostasiatische Land bis auf Weiteres zu streichen oder zu verschieben. Das deutsche Auswärtige Amt hat hingegen seine Reisewarnungen nicht aktuallisiert, sondern lediglich den Deutschen im Land empfohlen, sich in der Botschaft registrieren zu lassen.
Quelle: Shanghai Daily
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