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08. 03. 2011 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Zhejiang: Historische Städte unter dem See der Tausendinseln

Schlagwörter: Historische Städte unter See unterwasser Zhejiang 

Nach der Überschwemmung sind die zwei Städte für eine gewisse Zeit in Vergessenheit geraten. Erst 2001 sind sie als Attraktion wieder entdeckt worden. Chou Feng war Abteilungsleiter für die Planung der lokalen touristischen Behörde. Sein Vater stammte aus der Löwenstadt und erzählte ihm in seiner Kindheit oft von der Schönheit seiner Heimat. Als er einmal mit einem Taucher-Klub über ein Vergnügungsprogramm beim Qiandao-See sprach, fiel ihm plötzlich die verschwundene Stadt ein. Er beauftragte daraufhin einige Taucher, unter dem Wasser nach den historischen Ruinen zu suchen. Die Taucher kehrten von ihrer Expedition begeistert zurück. Die Stadt befand sich noch in sehr gutem Zustand. Nicht nur die alten Wände, sondern auch die Balken und auch die Holztreppen waren noch intakt. Das Tor im Westen der Stadt war noch genauso imposant wie vor der Überflutung. Selbst der Nagel und die eisernen Ringe über dem Tor waren ziemlich gut erhalten. Die Taucher brachten zudem einen Dachziegel mit den Inschriften "im Jahr 15 von der Regierungszeit Guang Xu produziert (1890)" und eine Steintafel aus der Ming-Dynastie mit an die Oberfläche.

Deko-Figuren auf der Wand der alten Stadtmauer

Bis 2005 wurden insgesamt fünf Tauchuntersuchungen unternommen. Neben den zwei historischen Städten wurden noch drei weitere Gemeinden entdeckt, die relativ gut erhalten waren. Durch High-Tech-Methoden wie GPS-Messungen konnten auch die Positionen der wichtigen Gebäude, Straßen sowie Sehenswürdigkeiten bestimmt werden. Dadurch sah man endlich die Gesichter der alten Städten auf der Landeskarte.

Das virtuelles Foto der Löwenstadt

Eine Frage bleibt jedoch: Wie kann man diese beiden Städte für Touristen zugänglich machen? Tauchen ist für die Besucher unmöglich, da die Ruinen teilweise in über 100 Meter Tiefe liegen und der Wasserdruck für ungeübte nicht leicht zu ertragen ist. Einige schlagen vor, die Städte mit einer Mauer zu umgeben und das Wasser innerhalb dieser Mauer auszupumpen. Doch eine geeignete Mauer wäre sehr kostspielig. Andere sprechen davon, die alten Städte zu verlegen und an einer geeigneten Stelle wieder aufzubauen. Doch die Archäologen sprachen sich dagegen aus, "Wenn die Holzkonstruktion mit Sauerstoff in Berührung kommt, dann ereignet sich sofort eine Dehydratisierung und könnte solche Kulturgegenstände nicht mehr aufbewahrt werden", argumentieren viele Experten.

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Quelle: german.china.org.cn

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