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| 19. 11. 2012 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Ausländer, die bereits seit zehn Jahren in China leben, sollen in Zukunft Kandidaten für eine chinesische Greencard werden – die Pläne für ein entsprechendes Gesetz werden derzeit vom chinesischen Ministerium für öffentliche Sicherheit geprüft.
Ein neues Verfahren soll es Ausländern künftig leichter machen, eine langfristige Aufenthaltserlaubnis in China zu bekommen. Das neue Gesetz soll bis Juli 2013 in Kraft treten. [china.org.cn]
Die Nachricht, dass China eine Änderung beim Aufenthaltsrecht plane, stammt von Liu Guofu, einem Experten für Immigrationsrecht am Beijing Institute of Technology. Laut Liu beziehe sich der Gesetzesentwurf insbesondere auf ausländische Fachkräfte im Bereich Technologie, die bereits mindestens zehn aufeinanderfolgenden Jahre in China gelebt haben, wobei sie sich in jedem Jahr wenigstens neun Monate lang in China aufgehalten haben müssen. In Frage kommende Kandidaten müssen beschäftigt sein, in China wohnen und immer ihre Steuern gezahlt haben.
Der Erfolg einer Bewerbung soll in der neuen Regelung nicht mehr von der beruflichen Position abhängig gemacht werden – die derzeitig noch gültige Regelung verlangt, dass ein Ausländer mindestens für vier Jahre die Position eines stellvertretenden General Managers oder eines Juniorprofessors (oder höher) gehalten haben muss, bevor er eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis bekommen kann. Sollte der neue Gesetzesentwurf durchkommen, hätten künftig deutlich mehr Ausländer die Chance, sich für eine Greencard zu bewerben.
China hat im Jahr 2004 damit begonnen, Ausländern eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis auszustellen. Seither haben aber nur 4700 Ausländer eine solche Erlaubnis erhalten. Laut Aussagen der Beijinger Polizei hätten bisher 850 Ausländer eine dauerhafte Aufenthaltserlaubnis beantragt – und 780 der Bewerber hätten sie auch erhalten.
Quelle: german.china.org.cn
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