Werbung sorgt für Empörung – ethnisches Feingefühl verlangt
Nach der Veröffentlichung eines Werbespots, der in den sozialen Medien für Empörung gesorgt hat, rufen Rechtsexperten zu einer besseren Aufklärung und strikteren Durchsetzung von Gesetzen auf, um das Bewusstsein für ethnisches Feingefühl zu stärken.
Ein afro-amerikanischer Mann und eine junge Chinesin flirten. Als er sich zu einem Kuss vorbeugt, schiebt sie ihm eine Waschmittelkapsel in den Mund und befördert ihn in die Waschmaschine.
Der Werbespot der chinesischen Waschmittelmarke Qiaobi wurde im Internet in China und im Ausland gleichsam zu einem viralen Video. Zu sehen ist, wie ein afro-amerikanischer Mann durch einen Waschgang mit dem Waschmittel zu einem hellhäutigen Chinesen wird.
Das Unternehmen Leishang Cosmetics mit Sitz in Shanghai, dem die Waschmittelmarke gehört, stoppte eine weitere Verbreitung des Werbespots, der bereits in den sozialen Medien und in einigen Kinos in China zu sehen war.
Am Samstag veröffentlichte das Unternehmen einen Beitrag auf seinem Mikroblog, in dem es sich bei all jenen, die sich durch die Werbung gekränkt gefühlt haben könnten, entschuldigte.
Auf der chinesischen Mikroblog-Plattform Sina Weibo wurde der Nachrichten-Hashtag #controversy caused by laundry detergent# über drei Millionen Mal angeklickt und viele Netizens hinterließen kritische Kommentare.












