Kreditinformationssystem der chinesischen Zentralbank erfasst künftig Online-P2P-Kredite

06.09.2019

Bestimmte Plattformen führen, trotz der Eintrübung im P2P-Sektor in den vergangenen Jahren, weiterhin hochverzinsliche Kreditprogramme ein. Gemäß den einschlägigen Gesetzen und Verordnungen werden die Gerichte keine privaten Kreditprogramme mit Jahreszinsen von 24 Prozent oder mehr schützen. Die durchschnittlichen Zinssätze eines Kreditprogramms müssen den Kreditauskunftsunternehmen zur Verfügung gestellt werden.


Informationen zu P2P-Online-Kreditplattformen, die sich vom Markt zurückgezogen haben, werden an Kreditsystemorganisationen gesendet, um die Rechte der Kreditgeber zu schützen, hieß es.

 

Zuvor wurden die Informationen einer großen Anzahl von Zahlungsausfällen und Führungskräften von risikoreichen Kreditplattformen im Kreditauskunftssystem der People’s Bank of China und der Kreditagentur Baihang Credit, die persönliche Kreditinformationsdienstleistungen für Online-Kreditgeber anbietet, erfasst.

 

Der Erlass ermutigt zudem Finanzinstitute und Versicherungsgesellschaften, die Kreditzinsen und die Sachversicherungssätze von Personen mit schlechter Kreditwürdigkeit zu erhöhen oder Kredite und Versicherungsdienstleistungen für diese Menschen zu beschränken. Auch die behördenübergreifende Zusammenarbeit bei der Regulierung von Online-Plattformen werde gefördert, hieß es.

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Quelle: german.china.org.cn

Schlagworte: P2P-Kredite,China,Zentralbank