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| german.china.org.cn Datum: 19. 09. 2008 |
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Die Bank of China (BOC) erklärte gestern, dass sie bei der französischen LCF Rothschild Bank einsteigen wolle. Chinas Bankensektor hat sich in den letzen Jahren schnell entwickelt und die Bank of China hat ein Interesse daran, ihre internationalen Geschäfte auszubauen. Dabei sind diese Bemühungen allerdings nicht durchs Band von Erfolg gekrönt. So wurde vor kurzem bekannt, dass die Bank of China wegen der Pleite von Lehman Brothers mit schweren Verlusten rechnen muss.
Die Bank of China und die LCF Rothschild Bank haben sich darauf geeinigt, dass die BOC 20 Prozent der Anteile von La Compagnie Financière Edmond de Rothschild für 236,3 Millionen Euro kauft. Danach wollen die beiden gemeinsam das Private Banking und das Asset-Management in China und Frankreich fördern.
Die Transaktion braucht noch die Genehmigung der chinesischen Bankenaufsicht, und vielleicht noch die Genehmigung der englischen und französischen Überwachungsbehörden.
Die LCFR wurde 1953 gegründet und seither von der Rothschild-Familie kontrolliert, die seit 250 Jahren mit der Geschichte der europäischen Banken eng verbunden ist. Die LCFR verwaltet ein Vermögen im Wert von 29,6 Milliarden Euro. Seine Filialen liegen in vielen europäischen Ländern, zum Beispiel in Frankreich, der Schweiz, in Großbritannien und Luxemburg.
Unter den Banken auf dem chinesischen Festland ist die Bank of China die drittgrößte und auf dem Weg zur Internationalisierung am weitesten gegangen.
Quelle: german.china.org.cn
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