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| 25. 03. 2011 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Mehr als 100 Studenten aus sechs Hochschulen in der zentralchinesischen Provinz Hunan wurden im März in aggressiv organisierte Pyramidensysteme gelockt. Die Verkaufspraktiken banden Studenten an das System und zwangen sie, andere zu werben, um Geld zu verdienen.

Ein Mitarbeiter der Bildungsbehörde der Landesregierung mit dem Nachnamen Zhou bestätigte am Mittwoch den Eingang von Berichten über rund hundert Studenten, die in das System gelockt und gezwungen worden waren Geld zu bezahlen, um dem Pyramidensystem beizutreten.
Die Polizei untersuche derzeit die Fälle, sagte er.
In diesen Schneeballsystemen erhalten die Beteiligten nicht nur Geld für den erzielten Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen, sondern auch für die Anzahl der in das System rekrutierten Menschen, wodurch eine vielschichtige Hierarchie entsteht.
In den vergangenen Jahren haben die an Pyramidensystemen Beteiligten in China ihre Beute festgehalten. Sie lassen ihre Familien Geld schicken und zwingen sie dazu, weitere Menschen zu betrügen.
Universitätsabsolventen seien ein beliebtes Ziel der Betreiber von Pyramidensystemen. Sie machten sich die Unerfahrenheit und Angst vor der Jobsuche der Studenten zunutze, sagte Lu Xianhua, stellvertretender Leiter der Industrie- und Handelsbehörde in der Provinz Hunan der Nachrichtenagentur Xinhua.
In einem jüngsten Beispiel erhielt ein älterer Student einen Anruf von einem ehemaligen Mitschüler, der ihn aufforderte, sich für einen hoch bezahlten Job in der Stadt Hengyang, Provinz Hunan, zu bewerben.
Der Student wurde in eine Jugendherberge geschickt, wo sich mehr als zehn Personen in mehrere schäbige Zimmer quetschten mussten, berichtete die Qianjiang Evening News.
Er entdeckte bald, dass alles, was er tat, einschließlich Essen und Schlafen, unter strenger Aufsicht stand. Darüber hinaus wurde er gezwungen, seine Eltern zu bitten, das Geld für seinen Mitgliedsbeitrag zu schicken.
Quelle: China Daily
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