Home Aktuelles
Multimedia
Service
Themenarchiv
Community
Home>Kultur Schriftgröße: klein mittel groß
21. 01. 2009 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Was machen die Chinesen zum Frühlingsfest?

Tempelmarkt

Jahrmärkte in Beijing haben Ihren Ursprung in den Tempelaktivitäten der Chinesen. Früher kamen dazu nur Pilger, dann auch Kleinhändler, Straßenkünstler und Kunsthandwerker. Allmählich entstand um den Tempel herum ein Markt, deshalb wird der Jahrmarkt auch Tempelmarkt genannt. Es werden nicht nur religiöse Rituale abgehalten, sondern es wird auch gekauft und verkauft und im Laufe der Zeit hat der Tempelmarkt eigene Traditionen entwickelt. Auf den Tempelmärkten kann man nicht nur an Opferriten teilnehmen, sondern auch Gebrauchsartikel kaufen und Volkskünste wie Beijinger Kabarett, Vorträge von volkstümlichen Geschichten, Theaterspiele, Zauberei und Varieté bewundern. Darüber hinaus kann man verschiedene leckere Spezialitäten probieren. Die Tempelmärkte sind eine besondere Attraktion geworden und spielen bei der Verbreitung der traditionellen chinesischen Volkskultur eine wichtige Rolle. Jedes Jahr zum Frühlingsfest sind die Tempelmärkte gut besucht. Sie sind immer überfüllt, und man kann sich fast nicht fortbewegen.

Opferung an den Küchengott

Zu den vielen meist regionalen Ritualen gehören auch die Opferung von meist süß-klebrigem Reis an den Küchengott. Dieser verlässt das Haus der Legende nach sieben Tage vor dem Neujahrsfest, um dem himmlischen Jadekaiser über die Vorkommnisse des letzten Jahres Bericht zu erstatten. Durch den süßen Reis soll er nur noch Positives berichten, und er kehrt schließlich vier Tage nach dem Neujahrfest wieder in das Haus, wo er mit Früchten und Tee empfangen wird. Am Neujahrstag selbst darf auch kein Brunnenwasser geschöpft werden, um dem Brunnengott Ruhe zu gewähren. Diese Tradition ist jedoch aufgrund der zunehmenden Modernisierung der Wasserversorgung rückläufig.

   zurück   1   2   3   4   vorwärts  


Quelle: german.china.org.cn

Druckversion | Artikel versenden | Kommentar | Leserbrief | zu Favoriten hinzufügen | Korrektur

Kommentar schreiben
Kommentar
Ihr Name
 
Kommentare
Keine Kommentare.
mehr