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| 08. 04. 2011 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Ehrgeiziges Ziel
Chinesische Wissenschaftler sind mit der derzeitigen regionalen Abdeckung und den Nachteilen des Beidou-Systems nicht zufrieden. Das Beidou-II-Projekt begann 2007. Bis Dezember 2010 wurden sieben Satelliten für das Beidou-II-System entsendet, wie es bei Xinhua heißt. "Das Beidou-II-System wird nächstes Jahr in der Lage sein, einen passiven Ortungs-Service zu bieten, und wird schließlich zu einem System werden, das vergleichbar zum GPS ist", schätzt der Experte.
Laut der Ausgabe vom April 2008 der GPS World überlappen die Frequenzen für das Beidou-II-System mit dem des Europäischen Galileo-Satellitennavigationsprojekts. Die Überlappung hat Bedenken einer Interferenz zwischen den Systemen hervorgerufen, insbesondere innerhalb von Bereichen, die für den öffentlich regulierten Service und Militärcodes bestimmt sind.
Eine Regelung der UN International Telecommunications Union besagt, dass das erste Land, dass in einem bestimmten Bereich dieses System anwendet, den Vorgriff hat, und China hat seine Satelliten zuerst entsendet, wie der Experte sagt. "Die Bandbreite ist begrenzt, und wir müssen uns beeilen", so er. Die Überlappung bedeute auch, dass bei einem möglichen Streit die Gegenseite nicht chinesische Signale stören könne, ohne gleichzeitig die der EU zu stören. "Mit dem Wachstum der Stärke Chinas müssen wir global handeln", so er. "Entweder man handelt global oder man gibt auf."
Quelle: Global Times
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