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04. 08. 2009 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Beijinger "Katzenfrau" fordert Tierschutzgesetze

"China kennt bisher keine Grundrechte, mit denen man die Prinzipien und Anwendung des Tierschutzes regeln könnte. Das macht den Entwurf spezialisierter Gesetze schwierig", weiß Sun. Zwar stehen heute seltene, gefährdete und wertvolle Arten wildlebender Tiere per Gesetz unter Schutz, jedoch gibt es keine Gesetzgebung, die solche Tiere schützen, die den Menschen Gesellschaft leisten, für sie arbeiten oder sie im Zirkus unterhalten.

"Das Misshandeln und Töten von Haushunden zieht heute keine Strafe nach sich", erläutert Sun. Er glaubt, das sei der Grund dafür, warum Berichte von Tierquälerei wiederholt Schlagzeilen machen. Im Mai etwa hatte die Stadtregierung von Hanzhong in der Provinz Shaanxi angeordnet, alle Hunde in mit Tollwut infizierten Dörfern töten zu lassen. In der Folge wurden mindestens 34.000 Hunde getötet, egal ob sie krank waren oder gesund.

Bei einem Seminar an der Nordwestuniversität für Politik und Recht im Dezember 2008, hatten Experten begonnen, ein Tierschutzgesetz zu entwerfen und den Gesetzgebern vorzuschlagen. Sun war verantwortlich für die Rechte von Haustieren. Der Entwurf, von acht Rechtsexperten gemeinsam verfasst, soll noch diese Jahr fertig werden. Er wird dann veröffentlicht und weitergeleitet an den Nationalen Volkskongress sowie Regierungsbehörden, etwa das Landwirtschaftsministerium und die Staatliche Waldverwaltung.

"Neben der Gesetzgebern sollte die öffentliche Meinung eine wichtige Kraft sein. Tierschutzorganisationen in westlichen Ländern sind besser aufgestellt”, meint Sun. "Sie haben sogar Anwälte für solche Gerichtsverfahren", erklärt er. Die meisten chinesischen Gegenstücke böten nur begrenzte Hilfe. "Meistens handelt es sich um kleine Gruppen, die von Individuen unterstützt werden. Sie können nur einer begrenzten Zahl von Tieren helfen und sind immer knapp bei Kasse", sagt sie. "Als Stiftungen könnten sie viel effektiver arbeiten."

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Quelle: Shanghai Daily

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