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| 04. 08. 2009 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Ding fällt es mittlerweile schwer ihr Tierasyl zu betreiben. Nachdem sie 1987 in den Ruhestand ging, hat sie ihre gesamte Monatsrente von 105 Yuan (etwa 8,4 Euro) für 20 Hunde und Katzen verwendet. "Es war bei weitem zu wenig, so dass ich jeden Morgen zum nächsten Markt gegangen bin, um weggeworfene Lebensmittel und Fischinnereien zu bekommen", erklärt sie. Auch tierärztliche Kosten hat sie selbst übernommen. Da sie selbst Ärztin war, konnte sie Impfungen und Behandlungen selbst durchführen. Sterilisationen aber erforderten Chirurgie. "Immer mehr Leute haben von mir gehört und sendeten Geld, Nahrung und Medizin." Heute macht sie, was ihr möglich ist und kann keine weiteren Tiere mehr aufnehmen.
Sun ist besorgt darüber, was aus den Tieren wird, wenn Ding stirbt. "Sie ist schon recht alt", sagt er. "Es wäre besser wenn eine Organisation sich um die Tiere kümmert." Doch Ding traut keiner Organisation. Einst arbeitete sie bei einem privaten Tierrettungscenter, wo die Tiere in Käfigen gehalten wurden. "Das war falsch. Man muss ihnen Raum geben oder sie werden krank und sterben. Alle meine gesunden Babys laufen frei umher", sagt sie. Nur kranke Welpen oder Katzen werden im Fall einer Sonderbehandlung in Käfigen gehalten.
Ohne Gesetze und Regeln haben Tierschutzgruppen keinerlei Standards zum Handeln. Sun schlägt vor, dass diese Organisationen von Spendern oder Regierungsstellen überprüft werden, sobald entsprechende Gesetze da sind. "Ich hoffe nur, dass die Tiere ein anderes Heiligtum finden, wenn Oma Ding sich einmal nicht mehr um sie kümmern kann", sagt sie.
Quelle: Shanghai Daily
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