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| 13. 01. 2009 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Durch Abholzung ist das Changbai-Gebirge in Gefahr. Die Bürokratie und eine schwache Forschungslobby forcieren diese Entwicklung weiter, indem sie den Umweltschutz vernachlässigen. Es kommt so zur Reduzierung des Tierbestandes.
Das Changbai-Gebirge, ein Naturschutzgebiet auf Staatsebene in der Provinz Jilin (Nordostchina), wird im Zuge der Übernutzung immer weiter zerstört, heißt es in einem Bericht der China Youth Daily vom 31. Dezember 2008.
Das 1960 gegründete Naturschutzgebiet des Changbai-Gebirges wurde 1980 in das UNESCO-Programm "Der Mensch und die Biosphäre" aufgenommen und Teil der weltweiten Biosphären-Reservate. Das Gebirge beheimatet mit 2277 Pflanzen und 1225 Tierarten eine üppige Flora und Fauna.
Fällen von 1400 Bäumen für den Bau von Villen

Bau von im Wald gelegenen Villen
An den Waldhängen des Changbai-Gebirges zwischen 200 Jahre alten Fichten und Korea-Kiefern befinden sich drei Villen im europäischen Stil. Diese sowie ein Hauptgebäude und zwei Gästehäuser bilden das "VIP-Empfangszentrum".
Laut einer Beschwerde, die beim Amt für Boden und Ressourcen in der Provinz Jilin vorgelegt wurde, fielen 1400 Bäume dem Bau dieses Empfangszentrums zum Opfer. "Allein die Anlegung eines Teichs mit Zierfischen führte zum Fällen von über 50 Bäumen."
Hauptverantwortlich für das gesamte Bauprojekt ist die Changbai Mountain Development & Construction Group Co., Ltd. "Bei dem Projekt handelt es sich um ein Projekt auf Provinzebene", sagt ein lokaler Beamter mit Betonung auf dem Status als Projekt mit Provinzgenehmigung.
Doch die Untersuchungen des Amts für Boden und Ressourcen der Provinz Jilin erzählen eine andere Geschichte.
Ein Mitarbeiter berichtete China Youth Daily, dass lediglich für den Bau des Hauptgebäudes und des Gästehauses I eine Genehmigung vorgelegen habe, für das Gästehaus II sowie die drei Villen aber nicht.
Der Fall wird untersucht, der Abschlussbericht noch veröffentlicht.
Quelle: China Youth Daily
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