| Home | Aktuelles |
Multimedia |
Service |
Themenarchiv |
Community |
| Home>Bilder | Schriftgröße: klein mittel groß |
| 02. 03. 2009 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Melanie Schneid, Celle
Sie bezaubern das Publikum mit ihren Kunststücken und bereisen die ganze Welt. Doch das aufregende Leben eines chinesischen Zirkusakrobaten besteht auch aus hartem Training und Entbehrungen.

Die Artisten des Chinesischen Nationalzirkus begeistern jedes Jahr aufs Neue ihre europäischen Zuschauer. Im Zuge ihrer sechsmonatigen Tournee durch Deutschland und andere europäische Länder, machten sie auch im niedersächsischen Celle halt. Rund 1100 Besucher kamen Ende Februar in die Celler Congress Union, um den chinesischen Artisten bei ihrer neuen Show "Konfuzius" zuzusehen. Eine Mischung aus modernem Tanz, Akrobatik und der Musik vom chinesischen Starpianisten Lang Lang sorgte für donnernden Beifall.

Was dem Publikum mit solch faszinierender Leichtigkeit präsentiert wurde, kann jedoch nur durch harte Arbeit erreicht werden. 30 Artisten, die Jüngsten gerade einmal 13 Jahre alt, verlassen ihr Heimatland und reisen für sechs Monate durch ferne Länder. Zeit für Heimweh bleibt ihnen jedoch nicht, denn an sechs von sieben Tagen steht eine Show auf dem Programm. Meist in einer anderen Stadt, die Hunderte Kilometer entfernt ist. Auch Tourneeleiter David McCracken erzählt, dass Heimweh in der Gruppe eher selten auftrete, weil der ganze Zirkus wie eine große Familie organisiert sei. Die Jüngeren seien wie Geschwister. Ältere Chinesen, die für die Gruppe sorgen, hätten die Rolle der Ersatzeltern angenommen. "Es kommt schon mal vor, dass die Köchin einen der kleinen in den Arm nimmt und tröstet, wenn es ihm nicht so gut geht", sagt McCracken, der schon seit acht Jahren die Tourneen des Chinesischen Nationalzirkus leitet.
Quelle: german.china.org.cn
Druckversion | Artikel versenden | Kommentar | Leserbrief | zu Favoriten hinzufügen | Korrektur
| Kommentar schreiben |
| Kommentare |
|
Keine Kommentare.
|
| mehr |