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02. 03. 2009 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Hinter den Kulissen des Chinesischen Nationalzirkus Exklusiv

Beim Aufwärmen für die Show und später in der Garderobe wirken die Artisten wegen ihrer zarten Statur und der noch ungeschminkten Gesichter sehr jung auf Außenstehende. Sie laufen lachend durch die Gänge der Congress Union und plappern im Umkleideraum aufgeregt durcheinander. Beim Schminken und beim Anlegen ihrer Kostüme legen sie jedoch eine Routine an den Tag, die zeigt, dass sie schon lange mit dieser Arbeit vertraut sind. Die Akrobaten sind oft schon seit ihrem siebten Lebensjahr in der Artistenschule im nordchinesischen Shenyang, aus dem die gesamte Truppe der diesjährigen Show stammt.

"In der Schule wird acht Stunden täglich trainiert", erzählt Zhong Li. "Die jüngeren Schüler haben die Hälfte der Zeit Unterricht in den wichtigsten Fächern wie Lesen und Schreiben, Mathe, chinesischer Geschichte und Kultur", berichtet die 32-Jährige. Auch sie ging früher auf eine Schule für Akrobaten, jetzt ist die Artistin im "Ruhestand" und für den Terminplan und das Training der Künstler verantwortlich. "Die Kleinen müssen während der Tour am härtesten schuften. Wenn die älteren nach den Proben schon ihre Freizeit genießen, müssen sie noch ihre Schularbeiten machen", erzählt Tourneeleiter McCracken nicht ohne Mitgefühl. "Aber auch die Akrobatenschulen in China sind sehr hart. Früher wurden Schüler sogar geschlagen, wenn sie Fehler machten. Heute passiert das nicht mehr, aber es werden Geldstrafen verhängt, die ihnen teilweise fast genauso wehtun", sagt er.

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Quelle: german.china.org.cn

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