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| 02. 03. 2009 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Dennoch leben die meisten Akrobaten ein Leben, dass sie nicht tauschen möchten. "Ich mag meinen Beruf. Es ist einfach aufregend, jeden Tag sehe ich eine andere Stadt. Ich könnte mir nichts anderes vorstellen", sagt die 32-jährige Ice. Sie kann auf eine 23-jährige Kariere im Zirkusgeschäft zurückblicken. Früher war auch sie als Artistin bei den Shows dabei, heute verkauft sie in der Pause und nach der Show Fanartikel. Bei vielen Artisten scheint zu gelten: Einmal beim Zirkus, immer beim Zirkus. Und wenn der Körper nicht mehr geschmeidig genug ist, um aufzutreten, dann übernehmen die ehemaligen Akrobaten andere Aufgaben. Choreografen, Köche, Lehrer, sie alle waren einmal selbst Artisten. Um die Welt zu sehen und auftreten zu können, nehmen die Künstler für sechs Monate ein Leben in Bus, Hotelzimmern und Künstlergarderoben in Kauf. "Als Mitglieder einer der größten Akrobatentruppen Chinas haben wir es viel einfacher, in andere Länder zu reisen", meint Zhong Li. "Das dürfen sonst nur VIPs oder Geschäftsleute." Außerdem sei auch die Bezahlung besser als der normale Arbeitslohn in China.

Die deutsche Kultur ist den Meisten von ihnen sehr fremd, besonders das Essen. Deshalb reist die Gruppe auch nicht nur mit der kompletten Technik durch Europa, sondern hat auch Waschmaschinen sowie eine komplette Küche mit Kühlschrank und Eisfach dabei. Die Zirkus-Köchin kocht natürlich auch chinesisch für die geselligen Artisten, die sich bei jeder Gelegenheit zu einem gemeinsamen Plausch oder einem Kartenspiel treffen. Selbst kurz vor dem Auftritt sitzen sie noch da, scherzen und lachen und es kommt einem fast so vor, als sei man in China und nicht hinter der Bühne der Celler Congress Union.
Quelle: german.china.org.cn
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