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Der 11. Fünfjahrplan
Auf der 4. Tagung des X. Nationalen Volkskongresses, die im März 2006 stattfand, wurde der vom Staatsrat zusammengestellte "Grundriss des 11. Fünfjahrplans für die Entwicklung der Volkswirtschaft und Gesellschaft (Entwurf)" angenommen. In diesem Plan werden zwei wichtige Ziele für die Entwicklung der Wirtschaft und Gesellschaft Chinas in den Jahren 2006-2010 gesetzt: Das Bruttoinlandsprodukt soll jährlich durchschnittlich um 7,5% steigen; der Energieverbrauch pro Einheit des Bruttoinlandsprodukts soll um etwa 20% gesenkt werden.
Die Planziffern für die Entwicklung in anderen Bereichen sind folgende: Der Anteil der Ausgaben für die Forschung, Experimente und Entwicklung am Bruttoinlandsprodukt soll von 1,3% 2005 auf 2% 2010 steigen; die Mehrzwecknutzungsrate der industriellen festen Abfallstoffe soll von 55,8% 2005 auf 60% 2010 steigen; der Bestand der Äcker betrug im Jahr 2005 122 Mio. ha, im Jahr 2010 soll er nicht weniger als 120 Mio. ha betragen; die Gesamtausstoßmenge der wichtigsten Schadstoffe soll in den kommenden fünf Jahren insgesamt um 10% gesenkt werden; der Prozentsatz der aufgeforsteten Fläche soll von 18,2% 2005 auf 20% 2010 steigen, d.h., dass er in den kommenden fünf Jahren insgesamt um 1,8% zunehmen soll; die Zahl derjenigen, die die grundlegende Rentenversicherung in den Städten abdeckt, soll von 174 Mio. 2005 auf 223 Mio. 2010 steigen, d. h., dass sie in den kommenden fünf Jahren jährlich durchschnittlich um 5,1% steigen soll; der Prozentsatz derjenigen, die die genossenschaftliche medizinische Betreuung neuen Typs auf dem Lande genießen, betrug im Jahr 2005 23,5%, im Jahr 2010 soll er nicht weniger als 80% betragen; in den kommenden fünf Jahren soll die Zahl der Beschäftigten in den Städten um 45 Mio. zunehmen, und es sollen 45 Mio. ländliche Arbeitskräfte umgesetzt werden; die Rate der registrierten Arbeitslosen in den Städten betrug im Jahr 2005 4,2%, im Jahr 2010 soll sie voraussichtlich bei höchstens 5% gehalten werden.
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