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Überblick
Im Jahr 2005 war die wirtschaftliche Lage Chinas gut. Besonders die Stabilität des Wirtschaftsablaufs und die Koordiniertheit der Entwicklung haben sich einigermaßen verbessert. Die Hauptprobleme in dem gegenwärtigen Wirtschaftablauf sind folgende: Die Grundlage der Landwirtschaft ist schwach, das Potenzial für die Steigerung der Getreideproduktion und die Erhöhung des Einkommens der Bauern ist ungenügend, der Umfang der Anlageinvestition ist immer noch zu groß und ihre Struktur ist nicht ganz rational, und der Wachstumsmodus der Wirtschaft ist nach wie vor extensiv.
Statistiken zufolge betrug das Bruttoinlandsprodukt 2005 18 232,1 Mrd. Yuan, was ein Plus von 9,9% im Vergleich zu 2004 war. Darunter belief sich der Wertzuwachs des Primärsektors auf 2271,8 Mrd. Yuan, ein Plus von 5,2%, der des Sekundärsektors auf 8620,8 Mrd. Yuan, ein Plus von 11,4%, und der des Tertiärsektors auf 7339,5 Mrd. Yuan, ein Plus von 9,6%. Der Wertzuwachs des Primär-, des Sekundär- und des Tertiärsektors machte 12,4%, 47,3% bzw. 40,3% des Bruttoinlandsprodukts aus.
Die gesamte Verbrauchsmenge der Energie belief sich im Jahr 2005 auf 2,22 Mrd. Tonnen SKE, ein Plus von 9,5% gegenüber 2004. Davon betrug die Verbrauchsmenge der Kohle 2,14 Mrd. t, ein Plus von 10,6%, die des Rohöls 300 Mio. t, ein Plus von 2,1%, die des Naturgases 50 Mrd. m³, ein Plus von 20,6%, die der Hydroelektrizität 401 Mrd. kWh, ein Plus von 13,4%, und die des Atomstroms 52,3 Mrd. kWh, ein Plus von 3,7%. Was die Verbrauchsmenge der wichtigsten Roh- und Werkstoffe betrifft, betrug die Verbrauchsmenge des Walzstahls 400 Mio. t, ein Plus von 20,1%, die von Aluminiumoxid 15,61 Mio. t, ein Plus von 21,7% und die von Zement 1,05 Mrd. t, ein Plus von 9%. Der Energieverbrauch pro 10 000 Yuan des Bruttoinlandsprodukts betrug 1,43 t SKE, soviel wie im Jahr 2004.
Das gesamte Niveau der Endverbraucherpreise stieg gegenüber 2004 um 1,8%, darunter stiegen die Preise der Dienstleistungen um 3,3%, die Einzelhandelspreise der Waren um 0,8%, die Fabrikpreise für Industrieprodukte um 4,9%, die Bezugspreise für Roh- und Werkstoffe sowie Brenn- und Treibstoffe um 8,3%, die Preise für Investitionen in Anlagevermögen um 1,6%, die Preise der Agrarprodukte um 1,4% und die Wohnungspreise in 70 großen und mittelgroßen Städten um 7,6%..
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