| 69 Bergleute in Kohlengrube eingeschlossen |
![]() 69 Bergleute seien am Samstag eingeschlossen worden, als eine Kohlengrube in der zentralchinesischen Provinz Henan überflutet wurde, berichtete die Zentrale der Hilfskräfte am Sonntag. Der Vorfall habe sich am Sonntag um 8.40 Uhr in der Zhijian-Mine im Kreis Shanxian, etwa 200 Kilometer von Zhengzhou, der Hauptstadt der Provinz Henan, entfernt, ereignet. Dort würden 102 Bergleute arbeiten, sagte die Zentrale in der Nacht von Sonntag. Während 33 Bergleuten die Flucht gelungen sei, seien 69 eingeschlossen worden, wurde nach Kontrolle der Bergleute verlautbart. Aufgrund einer Fehlberechnung hatte die Mine zunächst von 70 Vermissten berichtet. "Die Rettungsoperation geht ordnungsgemäß voran. Unser wichtigstes Ziel ist derzeit das Abpumpen des Wassers", sagte ein Beamter. Die Retter sind auch beauftragt, das Ventilationssystem zu nutzen, um die Mine zu belüften und durch Bohrlöcher Sauerstoff in den Schacht der Vermissten zu leiten. ![]() Nach schweren Regenstürmen sei das Wasser Samstagnacht durch einen Aluminiumschacht und einen alten Schacht in die Mine eingedrungen, sagte die Zentrale. Ursprünglich hatte es geheißen, das Wasser stamme aus einem nahe gelegenen Flussbett. Die 1958 eröffnete Mine ist in Staatsbesitz und wird von der Zhijian Mining Co. Ltd betrieben. Ihre normale Förderkapazität liegt bei 210.000 Tonnen, ihre tatsächliche Leistung liegt jedoch bei 300.000 Tonnen jährlich. Li Yizhong, der Leiter der Staatlichen Verwaltung für Arbeitssicherheit, ist mittlerweile bei der Mine angekommen und leitet die Rettungsmaßnahmen. (China.org.cn, Xinhua, 30. Juli 2007) |




