| China und Turkmenistan unterzeichnen Energiebkommen |
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Zuvor hatte der Präsident Turkmenistans bei seiner gestrigen Ankunft in Beijing (Peking) volle militärische Ehren, die eine 21-fache Salutsalve beinhalteten, genossen. Sein zweitägiger Besuch ist der erste seit er nach dem Tod seines Vorgängers Saparmurat Niyazov das Amt im Dezember letzten Jahres angetreten hatte. Bei Niyazovs Chinabesuch im April vergangenen Jahres hatten beide Staaten ein Abkommen unterzeichnet, dem zufolge China 30 Jahre lang jährlich 30 Milliarden Kubikmeter Naturgas aus dem an Ressourcen reichen Land in Zentralasien beziehen würde. Das Gas soll durch eine bis 2009 gebaute Pipeline geliefert werden. Allerdings sagten Experten, dass trotz des Abkommens nach wie vor einige Probleme auf dem Weg zu einer Kooperation zu lösen seien, vor allem hinsichtlich des Baus der Pipeline. "Der Bau der Pipeline ist das größte Problem, da sie durch ein drittes Land führen wird, voraussichtlich Kasachstan oder Usbekistan. Daher muss die Zusammenarbeit einen weiteren Staat einschließen", erklärte Sun Zhuangzhi, ein Experte für Zentralasien an der Chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften. Turkmenistan verfügt nach Russland über die größten Gasvorkommen auf dem Gebiet der ehemaligen Sowietunion. (China.org.cn, China Daily, 18. Juli 2007) |


