| Hu Jintao fordert von den USA härtere Gangart gegenüber Taiwan ein |
![]() Chinas Staatspräsident Hu Jintao ist am Donnerstag im australischen Sydney mit US-Präsident George W. Bush zu Gesprächen zusammengetroffen. Dabei haben beide Staatsoberhäupter über die bilateralen Wirtschafts- und Handelsbeziehungen, die Taiwan-Frage, den Klimawandel sowie andere internationale und regionale Fragen von gemeinsamem Interesse beraten. Zur Taiwan-Frage betonte Hu, die Situation an der Taiwan-Straße sei in diesem und nächstem Jahr kritischer als sonst. Die Taiwan-Behörde ignoriere die Warnungen der betroffenen Seiten und setze seine separatistischen Aktivitäten in Richtung einer so genannten "Unabhängigkeit" Taiwans rücksichtslos fort. Dazu gehöre vor allem das Referendum über einen Beitritt Taiwans zur UNO. Man müsse noch schärfere Warnungen an die Taiwan-Behörde richten. Jegliche separatistische Aktivität zur "Unabhängigkeit" Taiwans sei unvermeidlich zum Scheitern verurteilt. Bush erklärte, die USA hielten an der "Ein-China-Politik" und den drei gemeinsamen amerikanisch-chinesischen Kommuniqués fest und lehnten einseitige Änderung des Status quo an der Taiwan-Straße ab. Die US-Regierung verstehe die Besorgnis Chinas in der Taiwan-Frage. Bei seiner Stellungnahme zum Referendum über einen UNO-Beitritt Taiwans erklärte Bush, der stellvertretende US-Außenminister John Negroponte habe die ablehnende Haltung der USA hinsichtlich des Referendums deutlich zum Ausdruck gebracht. Die USA würden die Situation weiter aufmerksam verfolgen und werden mit China in engem Kontakt bleiben. (China.org.cn, 7. September 2007) |



