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08. 10. 2008 Druckversion | Artikel versenden| Kontakt

Teatime für Touristen

China ist nicht nur das Reich der Mitte, sondern auch das Reich des Tees. Für Reisefreunde und gleichzeitige Feinschmecker gibt es viele Orte, die außer wunderbarer Natur auch hervorragende Tees bieten.
Eine Teeplantage in den Wuyi-Bergen. Fotos von Quanjing


China ist nicht nur das Reich der Mitte, sondern auch das Reich des Tees. Für Reisefreunde und gleichzeitige Feinschmecker gibt es viele Orte, die außer wunderbarer Natur auch hervorragende Tees bieten.

Einige der besten Ausflugsziele Chinas haben auch die besten Tees im Land. Wer ein paar Tage frei hat, sollte nicht verpassen, diese herrlichen Orte auszukundschaften und dabei eine Tasse des örtlichen Tees zu probieren.

Der Herbst ist die beste Zeit des Jahres für Oolong, dessen beste Ernte zur Zeit in der ostchinesischen Provinz Fujian zu finden ist. Vier berühmte chinesische Oolong-Tees sind Tieguanyin (Eiserne Gottheit der Gnade), der in Süd-Fujian produziert wird, Dahongpao (lange rote Robe) aus Nord-Fujian, Fenghuang (Phoenix) Dancong-Oolong aus der Provinz Guangdong, und Dongding (der Gefrorene) Oolong aus Taiwan. Es ist die beste Zeit des Jahres, die Wuyi-Berge zu besuchen, die die vier berühmten Oolong-Tees aus Nord-Fujian hervorbringen: Dahongpao, auch "Felsentee" genannt, da er auf Felsen wächst, Baijiguan (weißer Hahnenkamm), Wuyi Rougui (Felsentee mit Zimtgeschmack) und Wuyi Shuixian (Felsentee mit dem Aroma von Narzissenblüten).

China ist nicht nur das Reich der Mitte, sondern auch das Reich des Tees. Für Reisefreunde und gleichzeitige Feinschmecker gibt es viele Orte, die außer wunderbarer Natur auch hervorragende Tees bieten.
Der Lange Rote Roben-Tee (Dahongpao)
Oolong-Tee ist halb fermentiert und hat eine dunkelgrüne Farbe. Da er auf Bergen wächst, ist der Oolong-Tee aus Nord-Fujian bekannt für seinen Blumenduft und einen "Felsreim". Oolong-Tees sind stark im Geschmack, rund und haben einen kräftigen im Körper, der auch "der Felsknochen" genannt wird. Das Aroma bleibt lange im Mund.

Der Lange Rote Roben-Tee hat seinen Namen von einer Sage. Ein chinesischer Gelehrter der Ming-Dynastie (1368-1644) passierte Fujian, als er plötzlich Bauchschmerzen bekam. Mönche aus Fujian boten ihm eine Tasse Tee an und heilten ihn, so dass er nicht nur einen Qualifikationstest für Beamte bestand, sondern der beste Qualifikant wurde. Er verwendete den Tee, um die Magenprobleme der Königin zu heilen. Später kehrte er nach Fujian zurück und band eine rote Robe zur Ehre des Tees an den Teebaum.

 

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Quelle: China Daily

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