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| 09. 02. 2010 | Druckversion | Artikel versenden| Kontakt |
Ebenfalls in Liudu stießen wir auf eine weitere Gruppe Vögelbeobachter, auch aus Beijing. Wir alle waren fasziniert von den Schwarzstörchen, aber nach 40 Minuten konnte ich die Kälte nicht mehr ertragen und rannte zurück in den Bus, wo einige der Mitreisenden ihre Fotos von den Beobachtungen zeigten. Ein paar ausgelassene Kinder gönnten sich hinten im Bus einen Snack, während sie die Leute zählten, die sich gegen die Kälte geschlagen gaben.
Beim letzten Stopp, Shisidu, versetzte uns die Entdeckung eines Turmfalken zum glücklichen Abschluss unseres Trips noch einmal ins Staunen. "Wir haben ja viele Arten an Vögeln auf unserem Trip gesehen, aber der Anblick eines solchen Falken ist wirklich ein krönender Abschluss", meinte einer der Mitreisenden vor mir im Bus.
Für mich als Neuling erschien die Szene, wie 30 Leute durch ihr Fernglas versuchten, den Falken einzufangen, ein wenig bizarr. Nur das Teleskop konnte mir einen guten Blick des Falken am Rande einer Klippe geben. Als ich ihn entdeckte, flog gerade ein Seeadler über unseren Köpfen hinweg. Weil die meisten zum Falken in die Ferne starrten, hätten wir ihn fast verpasst.
Auf der Heimfahrt war ich leicht überrascht, als ein Freiwilliger von Friends of Nature den Beobachtungsbericht vorlas und erwähnte, dass wir während unserer Fahrt 36 Arten an Vögeln gesehen hatten. Ich nehme an, dass ich einige verpasst hatte, während ich mich vor der Kälte in Liudu in den Bus gerettet hatte, aber das machte mir nichts. Ich war sehr zufrieden damit, zum ersten Mal einen Pfeifschwan in der Natur gesehen zu haben.
Quelle: Global Times
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