Die Geschichte von beidseitigem Gewinn und die Zuneigung der Hongkonger Geschäftsleute zum Festland

26.06.2017

Nationale Befindlichkeiten sind immer wie Gedichte

Die intimen Freundschaft zwischen dem Festland und Hongkong lassen sich nicht nur mit den gegenseitigen Investitionen erklären. Seit 20 Jahren gibt es zahlreiche Geschichten von Spenden und Engagement für die alten Heimatdörfer der Hongkonger. Der aus der Provinz Guangxi stammende Tam kam kau kehrte in den 80er Jahren in die Stadt seiner Vorfahren, Qinzhou, zurück, an welche er bei Tag und bei Nacht immer gedacht hatte. Nach und nach investierte er mehrere Milliarden Hongkong-Dollar, um ein Getreidesilo und einen Hafen bauen zu lassen. Darüberhinaus gründete er in den 90er Jahren die Hongkong-Guangxi Freundschaftsvereinigung, welcher mehrere zehntausend an der alten Heimat interessierte Hongkonger angehören. Bis heute hat diese Vereinigung mehrere Milliarden Hongkong-Dollar in die Heimat investiert und mehrere Millionen an Stipendien vergeben. Ihr gehören eine Reihe kleiner und großer Festland-Partnerschaftsvereine und Handelskammern an, welche seit 20 Jahren ohne Unterlass sich für ihre Heimatgemeinden einsetzen.

Laut Statistiken spendeten im Jahre 2015 56 Hongkonger Philanthropen mehr als eine Million Hongkong-Dollar Richtung Festland. 23 von ihnen spendeten an ihre alte Heimat oder die Heimat ihrer Vorfahren in den Provinzen Guangdong, Jiangsu oder Zhejiang. Neun weitere Personen spendeten an arme Regionen im Westen Chinas oder an andere von Armut betroffene Distrikte auf nationaler Ebene. Darüberhinaus spendeten in den acht Jahren seit dem Erdbeben von Wenchuan 2008, von einzelnen Personen bis zur Regierung, alle Teile der Gesellschaft Hongkongs insgesamt zehn Milliarden Hongkong-Dollar an ihre Mitbürger in Sichuan, damit diese ihre Heimat wieder aufbauen können.

„Im Grunde genommen ist ja auch jeder Hongkonger Unternehmer nur ein ganz gewöhnlicher Bürger Hongkongs und damit Chinese“, erklärt Tam kam kau. In ihrer Generation hätte man die Vorteilen Hongkongs genossen und gleichzeitig auch von der Entwicklung Chinas profitiert. Daher sollte man nie vergessen, sich dafür dem Vaterland dankbar zu erweisen. „Was immer von den Chinesen verlangt wird, ich werde es auch tun.“

Viele patriotische Hongkonger Unternehmer haben auf dem Festland sich eine gute Reputation erworben. So spendete etwa der berühmte Hongkonger Industrielle und ehemalige stellvertretende Vorsitzende der Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes, Henry Fok, Zeit seines Lebens 15 Milliarden Hongkong-Dollar für karitative Zwecke. Das Geld floss nicht nur in Stipendienprogramme und die Bekämpfung der Armut in abgelegenen Bergregionen, sondern ging vor allem auch an seine alte Heimatstadt, so dass sich das Perlflussdelta-Gebiet langsam in das wirtschaftliche Kraftzentrum, das es heute ist, entwickelte.

Ein wahrer „Superman“ ist Li Ka-shing, Gründer der Li Ka-shing Stiftung, welche in mehr als 30 Provinzen und regierungsunmittelbaren Städten im ganzen Land karitative Projekte untersützt. Er glaubt an das Prinzip von „Wissen verändert das Leben“; seine Stiftung unterstützt daher „für sich selbst, für das Land und die ganze Menschheit den gesellschaftlichen Aufbau von Würde und Glück“.

Mong Man Wai, Run Run Shaw und Lee Shau Kee – diese vertraute Namen sind in Campusgebäude der mittelgroßen Universitätsstädte im ganzen Lande eingraviert.

Von einem Stück Straße in einer kleinen Grenzstadt, über eine Brücke, bis zu einem Universitätslabor, einer Bücherei, von den Überschwemmungen in Ostchina, den Wiederaufbauhilfen in Wenchuan, bis hin zu medizinischen Vorhaben wie dem „Gesundheitsexpress“ oder dem „leuchtenden Augen Projekt“ - die Hongkonger Geschäftswelt schreibt, erfüllt von Ehrlichkeit und Liebe, mit uns zusammen die Geschichte einer Beziehung, die durch Dick und Dünn geht.

      1   2   3  


Diesen Artikel DruckenMerkenSendenFeedback

Quelle: german.china.org.cn

Schlagworte: Hongkong,Geschäftsleute,Festland,Investition