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german.china.org.cn | 31. 05. 2013 | ![]() |
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Das chinesische Heer hat vor kurzem in der Militärzone Beijing ein Manöver zur Panzerabwehr organisiert. Dabei kam unter anderem die Antipanzerrakete "HJ-8" zum Einsatz.
Die "HJ-8" oder "Hongjian-8" (auf Deutsch: "Roter Pfeil-8") gehört zu den chinesischen Panzerabwehrlenkwaffen der zweiten Generation. Es ist eine kabel-gesteuerte Antipanzerrakete mit einem Optik-Zielsystem. Ausgestatte mit einem Warm-Sprengkopf ist die Rakete in der Lage, die explosive Reaktivpanzerung durchzubrechen.
Laut chinesischen Technikern soll die "HJ-8" bezüglich der Kampffähigkeit vergleichbar mit der US-amerikanischen "BGM-71 TOW" und der französisch-deutschen "Euromissile HOT" sein.
Die Entwicklung der HJ-8 begann erst in den 1980er Jahren. Heute wird die Waffe auch von Pakistan als Lizenzprodukt unter dem Namen "Baktar-Shikan" gebaut. Zudem wird sie in mehrere Entwicklungsländer wie Albanien, Ägypten, Ekuador, Sri Lanka und Marokko exportiert.
Die "HJ-8" kann von der Plattform eines gepanzerten Fahrzeuges oder von einem einzelnen Soldaten abgeschossen werden. Militärfans haben jedoch darauf hingewiesen, dass die "HJ-8" mit 25 kg zu schwer für einen Soldaten sei – zumindest, wenn er dazu in der Lage sein sollte, mehr als nur einen Schuss abzugeben. Darüber hinaus müsse der Soldat für eine Weile in seiner Position verweilen, um die Rakete per Kabel zu lenken. Im Gefecht bedeutet dieses still liegenbleiben Lebensgefahr – diese Punkte sollten verbessert werden.
Technische Daten
Länge: 1566 mm
Durchmesser: 120 mm
Gewicht: 25 kg
Brennstoff: Festbrennstoff
Optimale Einsatzdistanz: 3000 bis 6000 m
Fluggeschwindigkeit: 220 m/s
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