"Gegenstrom" auf der Berlinale – "Chang Jiang Tu" in der Kritik Exklusiv

22.02.2016
 

Text von Huanhuan, Bilder von Mujiang, Xuanfanying, Göttingen/Berlin

'Gegenstrom' auf der Berlinale – 'Chang Jiang Tu' in der Kritik

Porträts der Mitwirkenden von "Chang Jiang Tu" im Filmpalast der Berlinale.

Die seit 1951 stattfindende Berlinale, Internationalen Filmfestspiele Berlins, wird von den Chinesen gerne als "glückbringender Ort" bezeichnet. Zhang Yimou, Ang Lee, Wang Quanan oder Diao Yinan alle machten es vor und brachten den Goldenen Bären nach Hause. Besonders bei der 64. Berlinale im Jahr 2014 erzielten die chinesischen Filme außerordentliche Ergebnisse. Am Abend des 20. Februar 2016 wurden auf der 66. Berlinale die Namen der Gewinner bekannt gegeben und man schien den chinesischen Filmbeiträgen auch in diesem Jahr wieder recht wohlgesonnen: Pin Bing Lee, Kameramann bei "Chang Jiang Tu" wurde mit dem Silbernen Bären für seine herausragende künstlerische Leistung ausgezeichnet, der taiwanische Regisseur gewann für sein Werk "Ankern verboten" den Audi Short Film Award.

Für alle in Deutschland lebenden chinesischen Filmfans ist die Berlinale ein absolutes Muss, denn alle chinesischen Filme, die auf der Berlinale gezeigt werden, verdienen hohes Lob: "Da Shu Zhao Feng" (Große Bäume fangen den Wind ein), "Lao Shi" (Alter Stein), "San Fu Tian" (heiße Hundstage), der Dokumentarfilm "Wu Tu" (Mein Land), "Zhongguo Gui Li" (In Chinas Kabinett) oder auch der taiwanische Film "Niluohe Nüer" (Tochter des Nils). Auf "Chang Jiang Tu", der als einziger am Wettbewerb teilnimmt, sind selbstverständlich alle ganz besonders gespannt. Viel chinesischer Wind also, der seine Landsleute willkommen heißt.

Werbeplakat für die 66. Berlinale.

Schlagworte: Berlinale,Chang Jiang Tu,Silberner Bär,Deutschlands

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