Poetischer Frühling im historischen Bailu
Der Frühling zieht ein. Im alten Dorf Bailu in der südostchinesischen Provinz Jiangxi blühen derzeit die Ume-Bäume (auch Japanische Aprikose, Japanische Pflaume oder Winterkirsche. Vor der Kulisse der historischen Gebäude entsteht so ein poetisches Bild in dem kleinen Ort.
Das Dorf Bailu liegt mit rund 3000 Einwohnern im nördlichsten Teil des Kreises Ganxian und hat eine Gesamtfläche von nur etwa einem Quadratkilometer. Die Geschichte des malerischen Ortes reicht mehr als 870 Jahre zurück. Heute ist es das größte und am besten erhaltene Hakka-Dorf im Süden der Provinz Jiangxi. Die meisten Gebäude stammen aus der Qing-Dynastie, vor allem aus der Zeit zwischen Mitte des 18. und Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Gesamtfläche der historischen Gebäude beträgt etwa 60.000 Quadratmeter. Das Dorf wird daher auch als lebendes Architektur-Museum der Qing-Dynastie bezeichnet. Allerdings sind im Laufe der Zeit, vor allem durch Kriegseinwirkungen, nur 69 dieser Gebäude erhalten geblieben, von denen 30 noch heute bewohnbar sind.
Blick auf das idyllische Dorf mit seinen historischen Gebäuden im Frühling. (Foto von Xiao Jun/ Xinhua)










