Ausländische Unternehmen haben großes Vertrauen in China
Der wirtschaftliche Aufschwung in China, zusammen mit den ermutigenden Signalen und einer umsichtigen Politik, die während der laufenden „Zwei Sitzungen“ eingeführt wurde, stärke vor allem das Vertrauen von in China tätigen multinationalen Unternehmen, sagte ein leitender Angestellter der deutschen Bayer Group.
Ulrich Stefer, Chief Financial Officer (CFO) der Bayer Group Greater China, sagte: „China spielt als zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt zweifelsohne eine entscheidende Rolle für das globale Wachstum im Jahr 2023. Wir haben festgestellt, dass verschiedene internationale Finanzinstitute und Investmentbanken ihre Prognosen für Chinas Wirtschaftswachstum im Jahr 2023 erhöht haben."
Der chinesische Markt bleibe aufgrund der enormen Größe, des hochentwickelten Industriesystems, der starken Wettbewerbsfähigkeit der Lieferkette und des sich verbessernden Geschäftsumfelds für multinationale Unternehmen - darunter auch Bayer - äußerst attraktiv für den Einstieg und die Ausweitung ihrer Investitionen.
„Das millionenschwere Erweiterungsprojekt des Bayer-Pharmawerks in Beijing wird in diesem Jahr abgeschlossen. Es soll unsere Produktionskapazitäten für verschreibungspflichtige Medikamente um 40 Prozent erhöhen und unsere Fähigkeit, den medizinischen Bedarf der chinesischen Patienten zu decken, erheblich verbessern", erklärte er.
Zu den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in China sagte Stefer: „Im Laufe der Jahre hat Bayer die erheblichen Anstrengungen Chinas erlebt, das Geschäftsumfeld für alle Arten von Unternehmen deutlich zu verbessern."
Der CFO hob in diesem Kontext einige Punkte besonders hervor: „Insbesondere das Auslandsinvestitionsgesetz und die chinesischen Freihandelszonen haben Chinas gesetzesbasiertes und offenes Geschäftsumfeld für ausländische Unternehmen optimiert und bieten eine solide Grundlage für unsere intensive Beteiligung und Investitionen in diesem Markt.“
Im vergangenen Jahr hat China die Zahl der im Katalog der für Auslandsinvestitionen förderungswürdigen Branchen von 987 im Jahr 2017 auf 1.474 erhöht. Es wird erwartet, dass die Zahl mit der Veröffentlichung des Katalogs in diesem Jahr noch weiter steigen wird.
„Damit werden neue Bereiche und Industriezweige für ausländische Investitionen erschlossen, wie z. B. die fortschrittliche Fertigung. Dies wird das Marktpotenzial weiter freisetzen und ausländischen Unternehmen noch größere Chancen bieten", betonte Stefer.











