560 Millionen Menschen von starkem Sandsturm betroffen

24.03.2023

Der starke Sandsturm, der China zur Zeit heimsucht, hat mehr als 560 Millionen Menschen in einer Vielzahl von Gebieten betroffen, teilte die Nationale Forst- und Grünlandverwaltung am Donnerstag mit.

Statistiken zeigen, dass China seit März viermal mit Sandstürmen zu kämpfen hatte, 3,3 Mal mehr als im Jahr 2020 im gleichen Zeitraum.

Der heftige Sandsturm von Sonntag bis Mittwoch hatte seinen Ursprung in der südlichen Mongolei und der südlichen Uigurischen Autonomen Region Xinjiang. Er beeinflusste verschiedene Gebiete in China, darunter Xinjiang, die Innere Mongolei, Ningxia, Qinghai, Gansu, Shaanxi, Shanxi, Hebei, Heilongjiang, Jilin, Liaoning, Shandong und Henan - eine Fläche von 3,62 Millionen Quadratkilometern.

Nach Angaben der Nationalen Forst- und Grünlandverwaltung verursachte das Unwetter die starken Winden, die durch häufige Kaltluft und hohe Temperaturen in Staubquellen wie der Mongolei und Nordwestchina von Ende Februar bis Anfang März herrschten.

Darüber hinaus war die Vegetation in der südlichen Mongolei im Jahr 2022 nicht so üppig im Vergleich zum Jahr 2021 bzw. den letzten 20 Jahren. Zusammen mit den geringeren Niederschlägen in Nordchina ist das Sandsturmwetter schwer zu kontrollieren, erklärte die Behörde.

Laut Ministerium wurde das Staubwetter ständig dynamisch überwacht.

Obwohl China bei der Eingrenzung der Wüstenbildung Fortschritte gemacht hat, gibt es immer noch riesige Wüstenflächen. Insbesondere große Wüstengebiete wie die Gobi, die riesige und permanente Sand- und Staubquellen darstellen, seien problematisch, so das Ministerium. Daher sei die kontrollierte Wüstenbildung eine langfristige und mühsame Aufgabe.


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Quelle: People.cn

Schlagworte: Sandsturm,Staubwetter,Wüstenbildung