„Mutterfluss"

Gesetz zum Schutz des Gelben Flusses tritt in Kraft

02.04.2023


Ein neues Gesetz über den ökologischen Schutz und die hochwertige Entwicklung des Gelben Flusses ist am Samstag (1. April) in Kraft getreten. Das Gesetz war bereits im Oktober 2022 verabschiedet worden und enthält erweiterte Bestimmungen zum Schutz und zur Wiederherstellung der Umwelt sowie zur Kontrolle der Umweltverschmutzung in den Gebieten entlang des Gelben Flusses, der in China auch als „Mutterfluss" bekannt ist. Es sieht auch vor, dass die Wasserressourcen entlang des Flussbeckens im Rahmen eines einheitlichen nationalen Zuteilungssystems zugeteilt werden sollen.


Der Gelbe Fluss ist nach dem Jangtse der zweitgrößte Fluss in ganz China. Das Gesetz zum Schutz des Jangtse-Flusses, Chinas erstes Gesetz für ein bestimmtes Flusseinzugsgebiet, war am 1. März 2021 in Kraft gesetzt worden.


Am Samstag traten überdies auch neue Richtlinien für die Erstattung von Arztrechnungen für COVID-19-Behandlungen in Kraft. Laut einem Anfang der Woche veröffentlichten Rundschreiben können die Kosten für die Behandlung von COVID-19-Symptomen von der chinesischen Krankenkasse in gleicher Weise erstattet werden wie die Kosten für andere Infektionskrankheiten der Klasse B.


Überdies traten am Samstag auch noch Vorschriften über den Wasserpreis für Wasserkonservierungsprojekte und Vorschriften für Duty-Free-Einkäufe in der südlichen Inselprovinz Hainan in Kraft.


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Quelle: german.china.org.cn

Schlagworte: China, Gesetz, Gelber Fluss