APEC-Handelsministertreffen
China unterstreicht Bedeutung der Wirtschaftsbeziehungen mit den USA

Die Sprecherin des chinesischen Handelsministeriums, Shu Jueting.
China und die Vereinigten Staaten haben sich darauf geeinigt, ihre Kommunikationskanäle weiter zu stärken und Gespräche zu führen, um potenzielle Bereiche der Zusammenarbeit zu identifizieren. Dies teilte das chinesische Handelsministerium am Donnerstag mit.
Das Ministerium gab diese Erklärung ab, nachdem sich der chinesische Handelsminister Wang Wentao während des 29. APEC-Handelsministertreffens Ende Mai mit der US-Handelsministerin Gina Raimondo in Washington und der US-Handelsbeauftragten Katherine Tai in Detroit getroffen hatte.
Der „US CHIPS and Science Act“ von 2022, die Halbleiterpolitik und Exportkontrollen seien die wichtigsten wirtschaftlichen und handelspolitischen Anliegen der chinesischen Seite und diese Themen seien von Wang in seinen Gesprächen mit der US-Seite angesprochen worden, sagte Shu Jueting, eine Sprecherin des Ministeriums.
Der „US CHIPS and Science Act“ verbietet es Unternehmen für 10 Jahre, ihre fortgeschrittene Halbleiterproduktion in China zu erweitern, wenn sie Subventionen für den Bau von US-Fabriken erhalten haben.
Während der Gespräche hätten sich beide Seiten ausführlich über diese Themen ausgetauscht und vereinbart, die Gespräche in Zukunft fortzusetzen, sagte Shu bei einer wöchentlichen Pressekonferenz in Beijing.
Beide Seiten seien sich der Bedeutung der chinesisch-amerikanischen Wirtschafts- und Handelsbeziehungen bewusst. Man habe sich über die jeweiligen Anliegen in Wirtschafts- und Handelsfragen ausgetauscht und mögliche Bereiche der Zusammenarbeit ausgelotet.
China und die USA sollten zusammenarbeiten, um ihre Differenzen effektiv zu überwinden und gemeinsam eine pragmatische Wirtschafts- und Handelskooperation zwischen den beiden Ländern aufrechtzuerhalten und zu vertiefen.
Auf einem Gipfeltreffen, das letzte Woche vom China Council for the Promotion of International Trade (CCPIT) in Beijing organisiert wurde, sagte Craig Allen, Präsident des US-China Wirtschaftsrats, seine Organisation freue sich darauf, das gesunde Wachstum der chinesisch-amerikanischen Geschäftsbeziehungen durch konstruktiven Dialog und Engagement in den kommenden Jahren voranzutreiben.
Alle Beteiligten sollten zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass die beiden Länder einen Weg einschlagen, der verhindert, dass Wettbewerbsbedenken die Vorteile der Zusammenarbeit überwiegen, erklärte Allen.
Michael Hart, Präsident der Amerikanischen Handelskammer in China, sagte, dass es in den kommenden Jahren viele Möglichkeiten zur Zusammenarbeit geben werde, insbesondere in den Bereichen Landwirtschaft, Luftfahrt, Gesundheitswesen und Automobilbau. Angesichts der Größe des chinesischen Marktes sei es auch keine Überraschung, dass US-Unternehmen aus dem Konsumgüterbereich weiterhin in China expandierten.
Die US-Kaffeehauskette Starbucks etwa kündigte diese Woche an, bis 2025 über bis zu 9.000 Filialen in China verfügen zu wollen.










