Wirtschafts- und Handelsexpo
Chinesisch-afrikanische Geschäftsbeziehungen im Aufwind

Menschen besuchen die 3. Chinesisch-afrikanische Wirtschafts- und Handelsmesse in Changsha. (Foto vom 29. Juni 2023, Xinhua)
Chinas bemerkenswerter Erfolg bei der Verfolgung einer qualitativ hochwertigen Entwicklung und der Erzielung eines nachhaltigen Wirtschaftswachstums könnte die afrikanischen Länder inspirieren und zu einer Win-win-Situation führen. Dies sagte Ashish Shah, Direktor für Länderprogramme am International Trade Center in Genf, auf der dritten China-Afrika Wirtschafts- und Handelsexpo, die am Sonntag in Changsha, der Hauptstadt der Provinz Hunan, zu Ende ging.
Nach Angaben der Organisatoren wurden während der viertägigen Ausstellung Abkommen für 120 Projekte im Wert von 9,5 Milliarden Euro unterzeichnet. Darüber hinaus wurden weitere 99 Kooperationsprojekte im Wert von acht Milliarden Euro angekündigt, darunter 74 Großprojekte, an denen 11 afrikanische Länder beteiligt sind – so viele wie nie zuvor.
Die Veranstaltung zog 1.700 ausländische und mehr als 10.000 inländische Besucher an – ein weiterer Rekord. Auf der Messe wurden Produkte aus 29 afrikanischen Ländern in 1.600 Kategorien präsentiert, was einer Steigerung von 166 Prozent gegenüber der Vorveranstaltung entspricht.
Regierungsvertreter und Führungskräfte aus der Wirtschaft, die die Messe besuchten, sagten, die Plattform habe dazu beigetragen, die Handelsbeziehungen zwischen China und den afrikanischen Ländern auszubauen, einen wertvollen Austausch zu ermöglichen und das gegenseitige Wachstum zu fördern.
Solomon Telila, Minister der äthiopischen Botschaft in Beijing, sagte, China habe bemerkenswerte Vorteile im Bereich der neuen Energien und sei gut positioniert, um afrikanische Länder bei der Umsetzung verschiedener Projekte im Bereich der erneuerbaren Energien zu unterstützen. Diese gemeinsamen Anstrengungen hätten das Potenzial, die Lebensqualität der Menschen in Afrika zu verbessern und gleichzeitig zur Energiesicherheit des Kontinents beizutragen.
Zhou Xiaoyan, Vizepräsidentin des China Council for the Promotion of International Trade (CCPIT) mit Sitz in Beijing, sagte, dass China und die afrikanischen Länder durch die Nutzung ihrer jeweiligen Stärken und Ressourcen eine stärkere Integration in Schlüsselbereichen wie Produktion, Landwirtschaft, Infrastruktur und Technologie fördern könnten.
Neben dem Export von Baumaschinen wie Baggern und Planierraupen plane beispielsweise die Firma Zoomlion Heavy Industry (Co Ltd) in diesem Jahr die Lieferung von mehr Landmaschinen, um die Modernisierung der Landwirtschaft in Afrika voranzutreiben, sagte Wang Yongxiang, Vizepräsident des in Changsha ansässigen Maschinenherstellers.
Der chinesisch-afrikanische Handel ist in den ersten fünf Monaten dieses Jahres im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 16 Prozent auf 822,32 Milliarden Yuan (104,2 Mrd. Euro) gestiegen, wie Daten der chinesischen Allgemeinen Zollverwaltung zeigen.










