Bildgeschichte der Wächter des chinesischen Naturreservats Hoh Xil

Quelle: german.china.org.cn
18.08.2023
 

Mitarbeiter der Schutzstation des Drolkar-Sees  des Verwaltungsbüros von Hoh Xil stellen sich am 16. Juni 2023 in Hoh Xil in der nordwestchinesischen Provinz Qinghai zum Gruppenfoto auf. (Xinhua/Zhang Hongxiang)

Der im Sanjiangyuan-Nationalpark gelegene Hoh Xil ist ein wichtiger Lebensraum für tibetische Antilopen, die in China den staatlichen Schutz erster Klasse genießen. Jedes Jahr um den Mai herum beginnen Zehntausende trächtiger Tibetantilopen ihre Wanderung nach Hoh Xil, um dort zu gebären, und verlassen den Park mit ihrem Nachwuchs Ende Juli wieder. Das Gebiet um den Drolkar-See in Hoh Xil ist ein besonders wichtiger Ort dafür.

Diese majestätische Reise der tibetischen Antilopen, die als eine der atemberaubendsten Huftierwanderungen der Welt bekannt ist, ist mit extremen Wetterbedingungen und einer Invasion wilder Tiere konfrontiert. Die zuständigen Förster und Waldschützer von Hoh Xil bewachen die tibetischen Antilopen schon seit Jahrzehnten.

Hoh Xil ist Chinas größtes Weltnaturerbe und bewahrt ein hochgelegenes Ökosystem sowie ikonische Arten des Qinghai-Tibet-Plateaus. Seit der Gründung des nationalen Naturreservats Hoh Xil wurden im Laufe der Zeitsechs Schutzstationen eingerichtet. Neben dem Schichtdienst patrouillieren die Mitarbeiter von Zeit zu Zeit auch tief im Hinterland des Reservats. Kleinere Patrouillen finden alle drei Tage statt, während größere Patrouillen mindestens einmal im Monat durchgeführt werden. Bislang haben drei Generationen von Patrouillenbeamten das Land von Hoh Xil bewacht, das zu einem Wahrzeichen für Wildtiere geworden ist.Die Population der tibetischen Antilopen in Hoh Xil ist von weniger als 20.000 in den 1980er Jahren auf mittlerweile über 70.000 gestiegen.

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Schlagworte: Bildgeschichte,Wächter,Naturreservat,Hoh Xil

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