UN-Menschenrechtsrat

Chinesischer Experte kritisiert Japans Ableitung von Fukushima-Abwasser

20.09.2023

Die Umweltrechte der Menschen seien ein kollektives Menschenrecht, und der Umgang mit und die Entsorgung von gefährlichen Stoffen sei keineswegs Sache eines Landes, machte ein chinesischer Experte am Dienstag auf der 54. Sitzung des Menschenrechtsrates der Vereinten Nationen (UN) klar.

(Foto von VCG)

Mit Blick auf die Entsorgung gefährlicher Stoffe mahnte Li Shouping, Experte der China Society for Human Rights Studies und Professor am Beijing Institute of Technology: „Dabei sollten Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitsaspekte sowie andere Faktoren berücksichtigt werden.“

Während eines Dialogs mit dem UN-Sonderberichterstatter über die Auswirkungen der umweltverträglichen Bewirtschaftung und Entsorgung von gefährlichen Stoffen und Abfällen auf die Menschenrechte sagte Li, dass die internationale Gemeinschaft solche Fragen ernst nehmen sollte.

Hintergrund ist unter anderem, dass die japanische Regierung am 24. August ungeachtet der starken Zweifel und des Widerstands der internationalen Gemeinschaft kontaminiertes Wasser aus dem havarierten Atomkraftwerk Fukushima ins Meer abgeleitet hatte.

„Was Japan getan hat, ist, die Risiken auf die Welt zu übertragen, den Schmerz auf künftige Generationen der Menschheit auszuweiten und sich selbst zu einem Zerstörer der ökologischen Umwelt und einem globalen Verschmutzer der Meeresumwelt zu machen“, betonte Li.

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Quelle: german.china.org.cn

Schlagworte: Menschenrechtsrat,Vereinte Nationen,Dialog