Cyberspionage
Chinas Ministerium für Staatssicherheit enthüllt US-Infiltration von Huawei seit 2009
Das chinesische Ministerium für Staatssicherheit hat am Mittwoch einen Artikel veröffentlicht, aus dem hervorgeht, dass die Infiltration der Server der Huawei Unternehmenszentrale durch die USA bis ins Jahr 2009 zurückverfolgt werden kann.

Gleichzeitig hat es die verabscheuungswürdigen Methoden der US-Geheimdienste bei der Cyberspionage entlarvt. Dazu gehören der Aufbau von Cyberangriffsarsenalen, die Nötigung einschlägiger Technologieunternehmen zur Zusammenarbeit und die Verdrehung der Wahrheit zur Beschuldigung anderer.
Nach Angaben des Ministeriums begann die Spezialeinheit des US-Auslandsgeheimdienstes zur Aufklärung durch Infiltration ausländischer Rechner und Netzwerke, die Tailored Access Operations, TAO, bereits im Jahr 2009, in die Server der Huawei-Zentrale einzudringen und sie kontinuierlich zu überwachen.
Im September 2022 wurde festgestellt, dass TAO über einen längeren Zeitraum Zehntausende von bösartigen Cyberangriffen auf China, einschließlich der Northwestern Polytechnical University, durchgeführt hat. Die USA kontrollierten Zehntausende von Netzwerkgeräten und stahlen eine große Menge an hochwertigen Daten.
Die Fähigkeit der US-Geheimdienste, groß angelegte Cyberangriffe zu starten, beruht auf einer breiten Palette von Cyberwaffen. Seit 2022 haben Chinas Cybersicherheitsbehörden mehrere Cyberwaffen offengelegt, die von US-Geheimdiensten eingesetzt werden, zum Beispiel Bvp47, Quantum, FOXACID und Hive.
Die US-Geheimdienste setzten diese hochentwickelten Waffen ein, um mehr als ein Jahrzehnt lang Netzwerkangriffe und Cyberspionage gegen 45 Länder und Regionen weltweit, einschließlich China und Russland, durchzuführen. Zu den Zielen dieser Cyberangriffe gehören wichtige Sektoren wie Telekommunikation, wissenschaftliche Forschung, Wirtschaft, Energie und Militär, so das Ministerium.
Weiterhin zwangen die USA Technologieunternehmen zur Zusammenarbeit. Unter Berufung auf die nationale Sicherheit hat die US-Regierung mit Hilfe von Gesetzen wie dem Foreign Intelligence Surveillance Act gewaltsam Hintertüren in Geräte, Software und Anwendungen der betreffenden Technologieunternehmen eingebaut. Durch den Einsatz von Methoden wie eingebettetem Code und Angriffen auf Sicherheitslücken haben die USA eine globale Datenüberwachung und einen globalen Datendiebstahl erreicht und dabei den Einfluss globaler Technologieunternehmen genutzt.
Es ist bekannt, dass die USA seit langem groß angelegte Überwachungs- und Spionageaktivitäten gegen Länder in aller Welt, einschließlich ihrer Verbündeten, durchführen und dabei ihren technologischen Vorsprung nutzen. Seit der Aufdeckung des US-Spähprogramms Prism im Jahr 2013 haben
Chinas zuständige Cybersicherheitsbehörden wiederholt die Beteiligung der USA an Cyberangriffen auf China aufgedeckt.
Gleichzeitig stellen sich die USA jedoch weiterhin als Opfer von Cyberangriffen dar. Unter dem Vorwand, die Cybersicherheit aufrechtzuerhalten, stiften sie andere Länder an und zwingen sie, sich dem so genannten "Clean Network"-Programm anzuschließen. Damit versuchen sie, chinesische Unternehmen vom internationalen Cybermarkt zu verdrängen.
In Wirklichkeit ist das „saubere Netzwerk“ ein Schwindel. Vielmehr ist die Unterdrückung von Gegnern und die Aufrechterhaltung der Hegemonie die wahre Absicht der USA.
Als Reaktion darauf hat die chinesische Regierung die USA wiederholt aufgefordert, ihr eigenes Handeln gründlich zu überdenken. Sie hat die USA dazu aufgerufen, die weltweiten Cyberangriffe und Spionageaktivitäten einzustellen sowie damit aufzuhören, falsche Informationskanäle zu nutzen, um die öffentliche Meinung zu verwirren.










