Südchinesisches Meer: Philippinen konstruieren Zwischenfall und verletzen die Souveränität Chinas

17.10.2023

Das philippinische Militär konstruiert ein Zusammentreffen eines philippinischen Versorgungsschiffes mit einem chinesischen Marineschiff und fordert China anschließend auf, „unsicheres Verhalten“ im Südchinesischen Meer zu beenden. Chinas Sprecher des Außenministeriums weist das durchsichtige Manöver als unhaltbare Anschuldigungen zurück.

Die chinesische Küstenwache (hinten) führt am 20. September 2023 Patrouillenfahrten in den Gewässern vor der Insel Huangyan im Südchinesischen Meer durch. (Foto von VCG)


„Die Insel Zhongye ist Chinas Territorium. Die Philippinen haben die Insel Zhongye illegal besetzt, was die Souveränität Chinas ernsthaft verletzt. Die Navigation und Patrouille des chinesischen Kriegsschiffs in den Gewässern der Insel Zhongye ist rechtmäßig und legitim“, machte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Mao Ning, am Montag als Reaktion auf Manilas Vorwurf gegen die chinesische Marine wegen „unsicherer Handlungen“ unmissverständlich klar.

Die philippinischen Streitkräfte hatten am Sonntag behauptet, dass eines ihrer Transportschiffe, die BRP Benguet (LS-507), einem chinesischen Marineschiff „fortlaufend Funksprüche“ erteilt habe, weil es den Transporter am Freitag in der Nähe der Insel Zhongye beschattet habe.

Die BRP Benguet sei im Rahmen einer „regulären Rotations- und Versorgungsmission“ auf dem Weg zur Station Siling Jiao gewesen - einem Riff, das illegal von den Philippinen besetzt ist -, als es am Freitag zu der „Beschattung“ gekommen sei, behauptete die philippinische Seite. Der Chef der philippinischen Streitkräfte, Romeo Brawner Jr., soll China aufgefordert haben, solche „gefährlichen Manöver und aggressiven Aktionen“ einzustellen, berichtete die philippinische Nachrichtenagentur.

Zhang Junshe, ein leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Naval Research Academy der Volksbefreiungsarmee, bezeichnet die jüngsten Aktionen der Philippinen als entlarvend und als typisches Beispiel für „Verzerrung der Wahrheit“ und unhaltbare „Schuldzuweisungen durch Tatsachenverdrehung“.

Das philippinische Militär behaupte, dass sich der Vorfall 5,8 Seemeilen südwestlich der Insel Zhongye ereignete, die sich tatsächlich einige Seemeilen nordöstlich des chinesischen Zhubi-Riffs befindet. Die Entfernung zwischen der Insel Zhongye und dem Zhubi-Riff betrage nur etwa elf Seemeilen, aber die Philippinen „haben es absichtlich vermieden, die Tatsache zu erwähnen, dass es in den Gewässern in der Nähe des chinesischen Zhobi-Riffs geschah“, legte Zhang offen.

Das chinesische Kriegsschiff habe ganz normale Patrouillen in den Gewässern um Zhubi durchgeführt, während das philippinische Kriegsschiff offensichtlich verdeckte Absichten gehabt habe, erklärte Zhang gegenüber der Global Times.

„Das entlarvt die eklatante Rhetorik der Philippinen, die mit Sensationalismus darauf zielt, die internationale öffentliche Meinung vorsätzlich zu täuschen“, erklärte Zhang.

„Seit Anfang dieses Jahres hat die BRP Benguet wiederholt unsere diensthabenden Küstenwach-Schiffe und Marine-Schiffe in den Gewässern der Nansha-Inseln provoziert, insbesondere im August, als sie in der Nähe des Zhubi-Riffs auftauchte und unsere Küstenwachschiffe herausforderte“, betonte Zhang.

Angesichts der ständigen Tatsachen-Verdrehungen und dem andauernden Versuch, damit die internationale Gemeinschaft zu täuschen, seien die Philippinen in ihren Aussagen unglaubwürdig geworden, urteilt der Experte. Ein unmittelbarer Beweis dafür sei die nachweislich unwahre, aber öffentlichkeitswirksame Prahlerei der Philippinen Ende September gewesen, als sie behaupteten von der chinesischen Küstenwache auf der Insel Huangyan im Südchinesischen Meer aufgestellte Sperrnetze „gewaltsam entfernt“ zu haben. Auch diese Geschichte war „völlig frei erfunden und selbstgesteuert“, erklärt Zhang.

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Quelle: german.china.org.cn

Schlagworte: Südchinesisches Meer,Philippinen,Insel