Neuer Durchbruch
China klont erstmals Katze mit heimischer Ausrüstung und Reagenzien
Am 19. November 2023 wurde in Qingdao in der ostchinesischen Provinz Shandong die erste Katze, die ausschließlich mit chinesischer Ausrüstung, Reagenzien und Zusatzmaterialien geklont wurde, geboren. Die beteiligten Forscher betonten, dass dieser Prozess die Effizienz bei der Klonung von Tieren steigern und gleichzeitig die Kosten senken werde.

In Qingdao in der ostchinesischen Provinz Shandong wurde die erste Katze geboren, die während des gesamten Prozesses ausschließlich mit chinesischen Geräten, Reagenzien und Zusatzmaterialien geklont wurde. Ein an dem Projekt beteiligter Forscher sagte, das Verfahren werde die Effizienz beim Klonen von Tieren erhöhen und gleichzeitig die Kosten senken.
Die Katze, ein 141 Gramm schwerer orangefarbener Kater, wurde nach 69 Tagen Trächtigkeit von einer Leihmutter auf natürliche Weise geboren. Die Katze wurde am Sonntag in einer Basis für das Klonen von somatischen Säugetierzellen geboren, die gemeinsam von der Landwirtschaftlichen Universität Qingdao (Qingdao Agricultural University) und einem privaten Unternehmen eingerichtet wurde.
Die Geburt dieser geklonten Katze zeige, dass China mittlerweile über eine vollständige industrielle Kette im Bereich des Klonens von Tieren verfüge, erklärte Zhao Minghui, ein außerordentlicher Professor der Hochschule, der an der Forschung beteiligt war, am Montag. Die erfolgreiche Klonung von Katzen stelle einen bedeutenden Durchbruch im Bereich der „somatischen Zellklonung“ durch das College of Life Sciences an der Qingdao Agricultural University dar. Die Klonung von Katzen erfordere höhere Anforderungen an Ausrüstung, Reagenzien und Verbrauchsmaterialien, und der Vorgang sei laut Zhao deutlich schwieriger.
In früheren Tierklonungen hätten die meisten Reagenzien und Kerngeräte noch von ausländischen Unternehmen gestammt, aber technologische Beschränkungen und die häufig instabile Qualität importierter Waren hätten nun dazu geführt, dass das Team nach inländischen Lösungen gesucht habe, merkte Zhao an.
Die Forschung von Zhao zur Klonungstechnologie begann 2020, als er auf häufige Leistungsinstabilität bei importierten Medikamenten im Bereich der Schweinezellklonung stieß, was zu mehreren experimentellen Problemen führte. Daher begann das Team, inländische Alternativen für mit der Tierzellklonung zusammenhängende Reagenzien zu erforschen.
Immer mehr Haustierbesitzer, die den Schmerz des Verlusts ihrer Tiere nicht ertragen können, sind heutzutage bereit, viel Geld zu zahlen, um sie zu behalten, was eine kommerzielle Chance für die Tierklonung schafft.
Der neue Meilenstein werde voraussichtlich die Kosten der Tierklonung erheblich senken und weiter zur Kommerzialisierung der Branche beitragen, betonte Zhao.










