Umgesiedelte Hirten in Tibet feiern das kommende Tibetische Neujahr

Quelle: german.china.org.cn
02.03.2022
 


Hirten in der Umsiedlungsanlage Rongma tanzen am 28. Februar zur Feier des kommenden Tibetischen Neujahrs. (Foto von Jogob, Xinhua)


Die umgesiedelten Hirten in der hoch gelegenen ökologischen Umsiedlungsanlage Rongma in der Gemeinde Gurum im Distrikt Doilungdêqên in Lhasa im südwestchinesischen Autonomen Gebiet Tibet bereiten sich zurzeit auf das immer näherrückende Tibetische Neujahr vor. Dafür kaufen sie nicht nur Neujahrswaren ein, sondern singen und tanzen, um das Fest zu begrüßen.

 

Die ökologische Umsiedlungsanlage Rongma ist das erste hoch gelegene ökologische Umsiedlungsprojekt in Tibet. Um die Lebensbedingungen der Menschen in der Gemeinde Rongma im Landkreis Nyima in Nagqu zu verbessern und gleichzeitig mehr Lebensraum für Wildtiere in der Nationalen Naturschutzzone Qangtang zu schaffen, haben über 1000 Hirten im Juni 2018 unter der Organisation der lokalen Regierung ihre Heimatstadt verlassen, die auf einer durchschnittlichen Höhe von 5000 Metern über dem Meeresspiegel liegt. Anschließend sind sie in die insgesamt 266 zweistöckigen Häuser mit weißen Wänden und roten Dächern in der hoch gelegenen ökologischen Umsiedlungsanlage Rongma umgesiedelt.

 

In dieser neuen Siedlung, die auf einer niedrigeren Höhe liegt, haben sich ihre Lebensbedingungen seitdem stetig verbessert. Im Jahr 2021 hat das Pro-Kopf-Einkommen der 1268 Menschen in der Umsiedlungsanlage Rongma über 19.000 Yuan (2707,5 Euro) erreicht.

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Schlagworte: Hirten,Tibet,Tibetisches Neujahr,Umsiedlungsanlage

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