Lügen mit System
US-Medien spielen im Doppelpass mit der US-Regierung ein falsches Spiel
Im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise verbreiten die US-Medien Lügen in „exklusiven Berichten“, zitieren „anonyme US-Beamte“ als Quelle und kreieren „Fakten“ und unwahre Szenarien im Zusammenhang mit der Lage in der Ukraine. Das ist kein Zufall oder Versehen, das verlogene Spiel, in dem Medien und Regierung im Doppelpass Fake News kreieren in die Köpfe ihrer Bürger projizieren, hat System – und dient vor allem dazu, die Interessen der USA durchzusetzen.

Illustriert von Liu Rui/ Global Times
Washington behauptet, dass die chinesische Regierung bis zu einem gewissen Grad von Russlands Militäroperationen gegen die Ukraine gewusst habe, Russland aber gebeten habe, diese bis nach den Olympischen Winterspielen 2022 in Beijing zu verschieben. Darüber hinaus behauptet das Weiße Haus, Russland habe China um militärische und wirtschaftliche Hilfe gebeten und China habe „eine gewisse Bereitschaft bekundet, Russland solche Hilfe zu leisten“.
Die Global Times hat Belege dafür, dass die „anonymen US-Beamten“, die in den beiden Berichten der New York Times, in denen China in übler Weise verleumdet wird, zitiert wurden, Angehörige des Nationalen Sicherheitsrats (NSC) sind. In ihrer jüngsten Desinformations-Kampagne inszenieren die US-Medien einmal mehr ein „doppeltes Spiel“ mit offensichtlichen Absichten. Sie wollen die redliche Position Chinas im Sinne ihrer eigenen Wahrheit verdrehen und China international verleumden, um ihre Strategie-Spielchen zur Unterdrückung der freien Entfaltung Chinas voranzutreiben. Gleichzeitig wollen sie einen Keil zwischen China und Russland treiben und damit den Druck den die USA sich selbst durch ihren „Zweifrontenkrieg“ aufbauen, mindern.
Kurt Campbell, der Koordinator für die Indo-Pazifik-Politik des NSC, „ergriff die Initiative“, um Ende Februar zu erklären, dass die USA trotz der Ukraine-Krise ihren Fokus auf die "indopazifische Region" richten werden. Um die Eigeninteressen der USA zu wahren, ist das Erschaffen von „alternativen Wahrheiten“, also systematischen Lügen, für Washington zu einem „notwendigen Mittel“ geworden. In den Worten des kubanischen Außenministers Bruno Rodriguez Parrilla: „Die USA lügen wie immer, um ihre politischen Ziele zu erreichen. “
Im vergangenen Jahr haben mehrere „anonyme US-Beamte“ den Medien gegenüber erklärt, dass „das chinesische Militär dreimal Anfragen nach Gesprächen mit dem US-Verteidigungsminister abgelehnt hat“ oder dass „Forscher am Wuhan Institute of Virology erkrankten und sich in ein Krankenhaus begeben haben, bevor der COVID-19-Ausbruch bekannt wurde“. All diese unbelegbaren „Informationen“ haben sich später als mutwillige Desinformation herausgestellt.
Der ehemalige US-Außenminister Mike Pompeo sagte einmal öffentlich: „Wir haben gelogen, wir haben betrogen, wir haben gestohlen. Wir hatten ganze Trainingskurse. “ Die US-Medien zitieren oft „anonyme Beamte“, um Lügen den Anstrich von objektiven und schockierenden „exklusiven Nachrichten“ zu verleihen. Die Kooperation der US-Propagandamaschinen mit den diplomatischen und geheimdienstlichen Stellen bestärkt die Täuschung durch diese Lügen. Darüber hinaus beeinflussen das Bündnissystem und die Vorherrschaft der USA die öffentliche Meinung und sorgen dafür, dass Washington, den gewohnheitsmäßigen Lügen zum Trotz, ein gewisses Maß an Unterstützung erhält.
Während die US-Medien vorsätzlich und im Bewusstsein ihrer Meinungsmacht die Wahrheit verfälschen, gibt Washington scheinheilig vor, nichts zu wissen. Die US-Medien und Regierung haben dieses Doppelpass-Spiel so weit perfektioniert, dass sie in gewisser Weise eine komplette und bestens geschmierte Produktions-, Liefer- und Vertriebskette für Fake News aufgebaut haben. Selbst in den USA weisen manche Kommentatoren darauf hin, dass Menschen, die Berichte lesen, in denen mit Sätzen wie „Anonyme Beamte enthüllten...“ und „US-Geheimdienste behaupteten...“ angebliche Fakten belegt werden sollen, diese Sätze in ihrem Bewusstsein besser durch „Vermutlich lügen sie“ ersetzen sollten.

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