Sind die USA ein kriegsliebendes Land?

US-Soldaten in Afghanistan am 23. September 2012. Foto: VCG
Sind die USA ein kriegsliebendes Land? Auf der Grundlage von Big Data lautet die Antwort eindeutig: Ja. Seit dem Zweiten Weltkrieg hat fast jeder US-Präsident einen „eigenen Krieg" geführt.
In einer Rede vor den Truppen der 3. US-Armee im Jahr 1944 hatte sogar ein amerikanischer General, George S. Patton, selbst diesen Punkt sehr deutlich gemacht. „Amerikaner lieben es zu kämpfen. Alle echten Amerikaner lieben die Schmerzen und die Kämpfe in der Schlacht. Als Kinder bewunderten Sie alle den besten Werfer im Murmelspiel, den schnellsten Läufer, die Spieler der großen Ballsportligen und die härtesten Boxer. Amerikaner lieben Gewinner und dulden keine Verlierer. Amerikaner spielen immer, um zu gewinnen." Patton fuhr damals fort: „Deshalb haben die Amerikaner noch nie einen Krieg verloren und werden auch nie einen verlieren. Allein der Gedanke, zu verlieren, ist den Amerikanern verhasst. Der Kampf ist der bedeutendste Wettbewerb, dem ein Mensch sich hingeben kann. Er bringt das Beste zum Vorschein und beseitigt alles, das geringwertig ist.“
Warum also sind die USA nach dem Zweiten Weltkrieg stets „bereit, Truppen einzusetzen"? Die Antwort ist, dass die ganze Geschichte der Gründung der USA und ihrer Expansion auf Kriegen beruht. Von Anfang an schien es das Credo der Amerikaner zu sein, ihre Produktivität und ihren Einfluss mithilfe von Zwang zu erhöhen bzw. auszuweiten.
Nach dem Zweiten Weltkrieg konkurrierten die USA im Kalten Krieg mit der Sowjetunion um die globale Vorherrschaft. Danach folgte eine Welle von Interventionismus, Kriegen, Subversion und Unterwanderung, mit der die USA nur ein Ziel verfolgten: die Aufrechterhaltung ihrer globalen Hegemonie.
Mehr als 200 Jahre lang haben die USA immer wieder Kriege geführt oder sich an ihnen beteiligt. Umgekehrt haben diese Kriege auch die USA stark geprägt.












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